Der Tote von Astley Close (Monalou)
| Ashley Gardner | |
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Originaltitel: A Regimental Murder Verlag: Cora Band: Historical Band 248 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 Genre: Historischer Krimi |
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Teil einer Serie
The Captain Lacey Regency Mystery Series

Klappentext
Soll Captain Lacey der verzweifelten jungen Dame Glauben schenken? Lydia Westin behauptet, ihr Mann, Colonel Westin, sei keines natürlichen Todes gestorben, sondern ermordet worden! Den Täter vermutet sie in den Reihen seines Regiments. Lacey, getrieben von eigenen dunklen Erinnerungen an seine Militärzeit, verspricht der schönen Witwe zu helfen. Eine erste Spur führt ihn zum Landsitz Astley Close, wo sich Adel und Offiziere aus dem Regiment des Colonels vergnügen – und wo alsbald unter mysteriösen Umständen ein zweiter Toter aufgefunden wird…
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
London, 1816: Captain Gabriel Lacey lernt Lady Lydia Westin unter mysteriösen Umständen kennen. Er verliebt sich sofort in sie, aber sehr bald erfährt er, wer sie ist. Sie ist die Witwe des kürzlich verstorbenen Colonel Westin, der unter dem Tatverdacht stand, einen Offizier bei einer Schlacht in Spanien ermordet zu haben.
Lady Westin jedoch glaubt nicht, dass ihr Mann das getan hat. Colonel Westin stürzte sich auch nicht zu Tode, wie sie es der Presse weismachen will. Sie fand ihn ermordet in seinem Bett. Lacey wird von der Witwe beauftragt, die Wahrheit herauszufinden und die Ehre ihres Mannes wieder herzustellen.
Zusammen mit seinem neugierigen wie reichen Freund Grenville macht sich Lacey auf die Suche nach der Wahrheit und findet dabei höchst delikate Dinge heraus. Seine erste Spur führt zu Astley Close, wo sich einige der Gesellschaft anlässlich eines Faustkampfes aufhält. Dabei kommt einer von Lydias Hauptverdächtigen zu Tode und Lacey sieht sich gezwungen, weitere Ermittlungen anzustellen.
Während dieser Zeit kann er auch das Herz der schönen Witwe gewinnen. Ist diese Liebe von Dauer? Und wer steckt wirklich hinter dem Mord an Colonel Westin?
Mein Fazit:
Dies ist mein erster Roman dieser Autorin. Unbewusst wurde für die Leserunde der zweite Teil der Captain Lacey-Serie ausgewählt, was sich beim Lesen gelegentlich zum Nachteil auswirkte. Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, so gibt es immer wieder kleine Hinweise auf den ersten Teil, den ich natürlich nicht gelesen habe.
Mir hat dieser Roman insgesamt gesehen nicht sonderlich gut gefallen. Von Anfang an kommen viel zu viele Namen und Personen ins Spiel. Einige sind meines Erachtens nach sogar völlig überflüssig. Verwirrung kam für mich auch um, als es um die spanische Schlacht ging. Es war mir schlichtweg zu viel an Handlung und Personen und daher mühte ich mich mehr durch das Buch als das ich Vergnügen daran hatte.
Was mir allerdings positiv aufgefallen ist, sind die Möglichkeiten der Nachrichten-Übermittlungen. Im heutigen Zeitalter von Handy, Internet, IPod etc. ist es absolut undenkbar, nur mit handschriftlichen Briefchen zu korrespondieren. Das hat mich in der Tat fasziniert und das hat die Autorin auch gut dargestellt.
Bewertung
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