Die Hexe (Anke)


Yasmine Galenorn Kaufen
Originaltitel: Witchling
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3426501559
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Schwestern des Mondes / The Otherworld Series

Klappentext

„Mein Name ist Camille. Ich bin eine Hexe. Zugegeben, meine Zauber neigen dazu, sich gegen mich selbst zu wenden – aber ich schaffe es trotzdem, den Bösen kräftig in den Hintern zu treten. Meistens jedenfalls …“

Weil ihre Mutter nur ein Mensch war, haben es die Schwestern Camille, Delilah und Menolly in der Anderwelt nie leicht gehabt. Daran ändert sich wenig, als die drei von ihrem Arbeitgeber, dem Anderwelt Nachrichten Dienst, auf die Erde strafversetzt werden. Doch dann findet der Dämonenfürst Schattenschwinge einen Weg, um die Grenzen seines unterirdischen Reichs zu überwinden – und auf einmal liegt das Schicksal der Menschheit und der Feenvölker in den Händen der Schwestern…

Quelle: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung

Die Schwestern und Halbfeen, Camilie, Deliah und Menolly sind vom AND, dem Anderwelt Nachrichtendienst, auf die Erde versetzt worden, um dort als Agenten tätig zu sein. Mit Hilfe ihres menschlichen Erbes, mütterlicherseits, kommen sie auch mit der Situation gut zurecht.

Als ein Kollege, der Riese Jocko, getötet wird und Camilie einen Dämonenangriff dahinter vermutet, machen sie sich gemeinsam mit dem menschlichen Verbindungsmann der Erden-Polizei von Seattle, Chase, auf die Suche nach den Mördern.

Schnell wird ihnen allerdings klar, dass mehr hinter dem Mord steht und sie decken eine Bedrohung für die Anderwelt und die Erdenwelt auf; die aber leider von der Feenkönigin, ja selbst vom AND nicht wirklich ernst genommen wird. Und so stehen die AND-Agenten, der gefährlichen Herausforderung, praktisch alleine gegenüber….

„Die Hexe“ ist keine klassische Romance, doch trägt sie ansatzweise diese Züge und kann so, indem man ein Auge zukneift, durchaus zu diesem Genre zugeordnet werden. So gibt es zwar Szenen mit Zuneigungs-Sex, aber keine unsterbliche Liebesgeschichte.
Es wird zwar dargestellt, dass eine solch unsterbliche monogame Liebe durchaus vorkommt, aber dies ist eben eher die Ausnahme, denn die Regel. Man paart sich; aus Zuneigung, zum Vergnügen und um seine Energien wieder „aufzuladen“.
Der wichtigste Punkt ist aber, dass sich das harmonisch ins Gesamtbild einfügt und man auf diese Weise auch als Romance Liebhaber auf seine Kosten kommt.

Bereits während dem Lesen habe ich mich immerzu gefragt, welche Bewertung ich wohl der Geschichte geben würde? Daran ist zu erkennen, wie sehr ich mit meiner Meinung hin und her gerissen war.

Die Autorin Yasmine Galenorn schreibt sehr unterhaltsam. Ihr Schreibstil ist ansprechend und ihre Ideen sind wirklich interessant. Vor allen da man nie weiß mit welcher spannenden Information die Autorin womöglich auf der nächsten Seite aufwartet.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass stets darauf hingewiesen wird, dass die Welt (hier die Andernwelt) eben nicht nur aus Schwarz und Weiß, sondern aus vielen Grauschattierungen besteht. Zum einen ist das eine sehr kluge Sichtweise, zum anderen lässt sie herrlich viel Raum für Spekulationen.

Die drei Schwestern werden als ausgebildete Agentinnen des AND, Andernwelt Nachrichtendienstes, eingeführt. Und in einigen Szenen blitzt dann auch einmal ihr Können und ihre Ausbildung auf.
Aber die meiste Zeit hatte ich eher da Gefühl hier eine Art Pfadfindertruppe vor mir zu haben, die sich dazu verpflichtet fühlt, die Welt zu retten. Das hat auf mich unfreiwillig komisch gewirkt. Fast ein wenig so, als wäre die Autorin unentschlossen was aus ihrer Geschichte, bzw. ihren Heldinnen, werden soll. Einerseits stellt sie ihre Figuren als perfekte und gut geölte Geheimdienst Ermittlertruppe, einer höher entwickelnden Spezies, vor und andererseits wird nach der guten alten Methode eines Humphrey Bogart a la Sam Spade ermittelt.

Der Autorin zu Gute halten muss man aber, dass sie durchaus logische Erklärungen abliefert. Und somit durchaus auch mich zufrieden gestellt hat.

Ein Pluspunkt finde ich auch das ansprechende Cover, ja im Grunde die ganze Aufmachung des Buches oder der Serie. Wie ich finde hat sich der Droemer/Knaur Verlag hier viel Mühe geben.

Fazit: Eine Urban Fantasy Geschichte, mit einer ordentlichen Prise Magie, bei der es viel Spannendes zu entdecken gibt.

Bewertung

Die Hexe (Anke)      

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