Die Lilie von Florenz (Bacherl)
| Julie Gordon | Kaufen |
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Originaltitel: Verlag: Mira ISBN: 978-3899416114 Erscheinungsdatum: Mai 2009 Genre: Historisch erotischer Liebesroman |
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Klappentext
Verkleidet als Knabe flieht die blutjunge Allegra vor den freizügigen sexuellen Wünschen ihres Verlobten, dem vermögenden Comte del Pirandelli. Ein ebenso dramatisches wie hocherotisches Liebesabenteuer im Florenz des 18. Jahrhunderts. Der Comte del Pirandelli ist bekannt für sein ausschweifendes Leben. Keiner erotischen Spielart ist der hemmungslose Florentiner Adlige abgeneigt. Ebenso gern wie mit seiner üppigen Mätresse Cristina vergnügt er sich auch mit hübschen Lustknaben. Bei der Wahl seiner zukünftigen Gattin ist ihm nur eins wichtig: Sie darf ihm nicht im Weg stehen bei seinen sexuellen Eskapaden. Doch er hat nicht mit dem zurückhaltenden Charme der jungen, unschuldigen Allegra gerechnet. Schon als er seine Braut zum ersten Mal sieht, ist er von ihr bezaubert. Und als sie ihn heimlich beim Sex beobachtet, ist er vollends von ihr fasziniert. Geradezu schmerzlich sehnt er sich danach, sie nach allen Regeln der Kunst zu verführen. Doch Allegra fühlt sich mehr und mehr von seinen freizügigen erotischen Wünschen bedrängt und flieht vor ihm. Wird es ihm jemals gelingen, sie zu erobern?
Quelle: Mira
Meine Eischätzung
Der Handlungsteil der Geschichte bietet nicht viel Neues. Lauter Klischees, wie man sie schon X-mal in Erotikromanen gelesen hat. An sich störe ich mich bei diesem Genre da nicht unbedingt daran aber ich fand den Part an sich nicht wirklich prickelnd und im Ganzen zu gekünstelt. Die Charaktere erschienen mir ebenfalls sehr blass und ihre Aktionen waren teilweise nur zum Kopf schütteln.
Auch mein Romantikerherz wurde nicht befriedigt. Sie sehen sich, sie finden sich scharf und daher lieben sie sich direkt abgöttisch – das war zu stark an der Oberfläche um Emotionen bei mir zu wecken oder um glaubwürdig zu sein und hielt sich auch bis zum Ende auf diesem Level.
Die Erotikseite fand ich ganz ok. Es gab genügend Sexszenen für das Genre; diese nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Wortwahl war stilvoll und die Beschreibungen ausführlich.
Obwohl ich durch die Figur des Marquis anfangs viel erwartet habe, fand ich die Erotik schlussendlich aber wenig abwechslungsreich und es wurde mir daher auch hier zu langweilig.
Wenn man von einem Erotikroman nicht viel erwartet kann man das Buch für zwischendrin ruhig zu Hand nehmen, da es angenehm geschrieben ist und sich flott lesen lässt. Mir persönlich war das Ganze aber viel zu farblos!
Bewertung
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