Eat, Pray, Love (Simone)


Elizabeth Gilbert Kaufen
Originaltitel: Eat, Pray, Love
Verlag: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3833304736
Erscheinungsdatum: Juli 2997
Genre: Contemporary

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Klappentext

Essen. Beten. Lieben. Das braucht der Mensch zum Glücklichsein. Aber die einfachsten Dinge sind die schwersten, das weiß auch Elizabeth. Mit Anfang 30 hat sie ihren Mann verlassen und steht nun vor einem Scherbenhaufen. Nach tränenreichen Nächten beschließt die New Yorkerin, eine lange Reise anzutreten: In Italien lernt sie die Kunst des Genießens kennen, in einem indischen Ashram alle Regeln der Meditation und in Bali trifft sie auf Felipe und erfährt durch ihn die Balance zwischen innerem und äußerem Glück.

Quelle: btv

Meine Einschätzung

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch ist stark autobiographisch gefärbt. Die New-Yorker-Autorin Elizabeth Gilbert hat eigentlich vieles erreicht, beruflich und privat. Doch mit den an sie gestellten Erwartungen kommt sie nicht mehr klar und ist auch selbst mit ihrem Leben unzufrieden. Ihr wird klar: "Ich will nicht mehr verheiratet sein." Auszug, Trennung und so weiter folgen. Wie soll es nun mit Elizabeth weitergehen, nachdem sie erkannt hat, dass die sozialen Normen und Erwartungen, denen sie gerecht werden wollte und von denen sie selbst glaubte, dass sie ihr Glück und Zufriedenheit bringen, nie erfüllt werden können? So beginnt Elizabeth zu reisen, um zu sich selbst zu finden.

Grundsätzlich hat mich die Thematik des Romans, sich selbst zu finden, mit sozialen Normen unzufrieden zu sein und seinen eigenen Lebensentwurf zu suchen, stark angesprochen und ich war sehr gespannt, wie die Autorin mit ihren Problemen umgegangen ist. Die Ausführung bzw. Umsetzung des Ganzen hat mich aber leider nicht so ganz überzeugt.
Der Roman hat viele Längen und ist sehr introspektiv, oft empfand ich es als zu viel des Guten in puncto "eigene Nabelschau".

Manchmal wirkt Elizabeth weinerlich und selbstmitleidig auf mich. Und es wirkt alles ein wenig pseudo-esoterisch, mit richtiger spiritueller Suche hat das Ganze für mich wenig zu tun. Es wirkt eher, als würde eine frühzeitig in die Midlife-Crisis geratene Städterin ohne Halt umhertreiben.

Nichtsdestotrotz: Elisabeths Weg, ihre Reisen, Erfahrungen und Erlebnisse waren recht unterhaltsam geschrieben und haben mir ein paar nette Lesestunden beschert.

Meine Meinung zum Kinofilm:

Gut gefallen an dem Film haben mir die herrlichen Landschaftsaufnahmen der verschiedenen Länder, die Bilder waren echt ein Augenschmaus und haben dem Kinobesucher viel Lust aufs Verreisen und fremde Kulturen gemacht.

Julia Roberts hat einfach eine tolle Ausstrahlung und ist sehr sympathisch, wenn sie lächelt, ist man als Zuschauer automatisch fasziniert.
Nicht so gut fand ich, dass mir ein wenig Tiefe bei der Figur "Elizabeth" gefehlt hat, was wohl weniger mit Roberts schauspielerischer Leistung als vielmehr damit zu tun hat, wie die Figur angelegt ist.

Richtig in die Tiefe ging die Story meiner Einschätzung nach - ähnlich wie beim Buch - nicht und allzu berührt fühlte ich mich auch nicht von Elizabeths Erfahrungen.

Insgesamt lässt sich als Fazit festhalten, dass der Film schöne Unterhaltung für einen netten Kinoabend bietet, allerdings nicht wirklich in puncto Selbstverwirklichung, Erfahrungen mit anderen Kulturen in die Tiefe geht.

Alles in allem gilt für Buch und Film:

Nette Unterhaltung für zwischendurch, die allerdings leider wohl nicht allzu lange im Gedächtnis bleibt. Wer sich nicht entscheiden kann, kleiner Tipp von mir: Ich persönlich würde den Film dem Buch vorziehen.

Bewertung

Eat, Pray, Love (Simone)      

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