Engelsjagd (Ka)
| Andrea Gunschera | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Sieben Verlag ISBN: 978-3941547056 Erscheinungsdatum: September 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
City of Angels

Klappentext
Violet Bardos Privatdetektei läuft nicht besonders gut. Als dann auch noch ihre verwöhnte Schwester Emily verschwindet, macht sie sich auf die Suche – und stolpert in eine ausgewachsene Verschwörung. Die Spuren führen zu einer mysteriösen Firma, die mit der Schöpfung selbst experimentiert, sowie zu einer apokalyptischen Sekte auf der Jagd nach Asâêl, dem gefallenen Engel, der wieder auf Erden wandelt.
Gabriel Eysmont ist ein Schattenläufer, geboren aus der Blutlinie eines Engels. Jahrhunderte lang kämpfte er als Söldner auf den Schlachtfeldern Europas. Doch in den Pestnächten des Jahres 1712 lud er eine entsetzliche Schuld auf sich und zog sich in die Einsamkeit zurück.
Als Violet und Gabriel einander begegnen, fühlen sie sich unwiderstehlich voneinander angezogen und verlieren sich in einer rauschhaften Nacht. Am nächsten Morgen ist jedoch nichts wie es schien und sie stehen vor der größten Herausforderung ihres Lebens: Einander vertrauen zu müssen, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.
Quelle: Sieben Verlag
Meine Einschätzung
Die Heldin dieses zweiten Buches aus der City of Angels-Reihe von Andrea Gunschera heißt Violet Bardos. Sie hat als Detective bei der Drogenbehörde von LA gearbeitet. Nach falschen Anschuldigungen - sie hätte angeblich 50 Pfund Koks unterschlagen - wurde Violet, mehr oder weniger vor laufenden Kameras - auf Grund dieses Korruptionsvorwurfes gefeuert. Zusammen mit ihrem besten Freund Marshall betreibt sie nun, relativ erfolglos, eine Privatdetektei in einer heruntergekommenen Gegend von Los Angeles mit teilweise mehr als dubiosen Klienten.
Der Held wird von Gabriel Eysmont verkörpert, seines Zeichens Schattenläufer, geboren aus der Blutlinie eines Engels, also ein wahres Prachtexemplar Mann. Gabriel lebte bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg und hat sich auf den Schlachtfeldern der damaligen Zeit als Söldner verdient gemacht. Doch schwer trägt er an der Schuld, für den Tod seiner Verlobten verantwortlich zu sein. Seit dieser verhängnisvollen Prager Pestnacht des Jahres 1792 hat er sich von der Welt zurückgezogen und lebt heute in der Mojave Wüste nahe LA, fast vollständig vergessen von der Außenwelt.
Nun trägt es sich zu, dass Violets Mutter aufgelöst bei ihr anruft, weil Emily, Violetts Schwester angeblich verschwunden ist. Zeit ihres Lebens hat sie zu der überaus verwöhnten Emily ein mehr als gespanntes Verhältnis. Violet nennt sie auch insgeheim "Porzellanpüppchen". Nach einigem Zögern macht sie sich, ihrer Mutter zuliebe, auf die Suche. Eine Spur führt Violet Bardos in die Mojave Wüste, direkt vor die Tore eines Gebäudes der Etherlight-Sekte. Dort stößt sie auf Gabriel, der von den fanatischen Sektenmitgliedern gefangen genommen und gefoltert wird. Sie befreit Gabriel aus den Händen seiner Häscher und gemeinsam fliehen sie. Prompt schlagen die Funken der gemeinsamen Anziehungskraft um sich.
Carl, ein führendes Mitglied der Sekte, hat versucht aus Gabriel herauszubekommen, wo Asâêl sich verborgen hält - der wiedererweckte, gefallene Engel, den wir bereits im ersten Band kennenlernen durften. Gabriel ist bald klar, dass Carl eigentlich nach seinem Vater Thomasz sucht. Thomasz ist derjenige, der sich intensiv mit den Legenden der Engel beschäftigt. Nach seiner Befreiung durch Violet und die daraus resultierende Funken schlagende "Begegnung" muss Gabriel zu seinem Entsetzen feststellen, dass es sich bei Violet um die Schwester derjenigen Frau handelt, die ihn in das Quartier der Etherlight-Sekte gelockt hat. Nämlich Emily!
Ihre Wege führen in Los Angeles schicksalhaft wieder zusammen, denn Gabriel macht sich große Sorgen um seinen Vater und versucht ihn vor der Sekte zu warnen - wie es scheint, zu spät. Violet und Gabriel kommen einer dunklen Verschwörung auf die Spur, die tiefer gehen, als die Etherlight-Sekte vermuten lässt. Eine obskure Firma "spielt mit der Schöpfung". Und was hat Porzellanpüppchen Emily mit dem Ganzen zu tun?
Andrea Gunschera ist es auch in "Engelsjagd" gelungen, den Leser in einen wahren "Pageturner" mutieren zu lassen. Der Spannungsaufbau ist gekonnt und ungekünstelt und hat mich dazu verleitet, aus der Nacht einen Tag und mehr zu machen. Schließlich will man unbedingt wissen, wie es auf der nächsten Seite weitergeht. Schrecklich schön, so ein Schlaf raubender Lesesog! Von mir gibt es zwecks absoluter Leseunterhaltung 5 Punkte.
Bewertung
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