Erwachende Leidenschaft (Schatten)


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Originaltitel: Castles
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404121953
Erscheinungsdatum: 1994
Genre: historischer Liebesroman

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Teil einer Serie
Crown's Spies

Klappentext

Verwaist und im Kloster aufgewachsen, sieht Prinzessin Alesandra keinen anderen Ausweg, als einen Engländer zu heiraten, um den Unruhen im eigenen Land zu entgehen. Ihr Vormund Colin Cainwood beobachtet zunächst amüsiert, wie die dunkelhaarige Schönheit die Londoner Gesellschaft im Sturm erobert. Doch als Alesandra beinahe entführt wird, erwacht sein Beschützerinstinkt, und er überredet sie zu einer Scheinehe. Aber dann entfacht Alesandras erster Kuss eine solche Leidenschaft in ihm, dass er jede Gefahr auf sich nimmt, um sie nie wieder zu verlieren...

Quelle: Bastei LÜbbe

Meine Einschätzung

"Erwachende Leidenschaft" ist der letzte Band von Julie Garwoods "Lyon's"-Reihe und ehrlich gesagt bin ich ein kleines bisschen enttäuscht. Colin ist zwar ein sehr sympathischer Held, der vor allem durch seinen Status als "tortured hero" besticht. Aber wieder mal hab ich Probleme mit der Heldin.

Alesandra ist öfters leicht naiv (besonders bei Liebesdingen) und manchmal hat sie sehr seltsame Gedankensprünge, was mich stets sehr verwirrte. Dies war besonders in der ersten Hälfte des Buches so. Aber auch das aneinander vorbeireden der Protagonisten stört. Meist dachte ich nur noch: Sprecht doch einfach mal miteinander darüber!

Doch zum Glück wurde dies in der zweiten Buchhälfte besser. Alesandra und Colin entwickelten sich zu einem sehr schönen Paar, die Jade und Caine oder Nathan und Sara in nichts nachstehen.

Zum Ende hin jedoch, fiel mir wieder verstärkt die Klischeelastigkeit auf, die mich "etwas" nervte. Kann denn eine Ehe nicht auch glücklich sein ohne dass gleich alle schwanger werden?? Aber lassen wir aber das einfach auf sich beruhen.

Besonders fiel mir jedoch auf, dass der Schreibstil in dieser Geschichte nicht so witzig war. Es gab eigentlich nur eine Szene wo ich lachen musste, was ich generell etwas schade fand. Außerdem ist zu diesem Buch noch zu bemerken, dass die Krimihandlung (Alesandra versucht ihre verschollene Freundin zu finden) sehr ... einfach gestrickt ist. Sie kam mir mehr gezwungen als alles andere vor.

Es erschien mir fast so, als dass die Autorin die Krimielemente nur einbaute; um noch über etwas anderes als nur die Beziehung der Hauptprotagonisten zu berichten, bzw. um ein paar zusätzliche Streitpunkte heraufzubeschwören.

Alles in allem war das Buch zwar ganz nett und durchaus lesbar, aber für mich gehört es eindeutig zu Julie Garwoods schwächsten Büchern.

Bewertung

Erwachende Leidenschaft (Schatten)      

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