Evernight (Anke)


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Originaltitel: Evernight
Verlag: DAV
ISBN: 978-3898139427
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Genre: Young Adult / Paranormal

CD's: 5
Sprecher: Nana Spier

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Teil einer Serie
Bianca und Lucas

Klappentext

Hochnäsige Eliteschüler bevölkern das ehrwürdige Internat Evernight. Bianca ist neu und ahnt, dass sie nie dazugehören wird. Erst als sie sich in den unnahbaren Lucas verliebt, bekommt ihr Leben auf Evernight einen neuen Sinn. Zwischen den beiden herrscht eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Doch bald schon muss Bianca erkennen, dass ihrer Liebe ein unheimliches Geheimnis im Weg steht…

Mit ihrer fesselnden Lesung entführt Nana Spier, die deutsche Stimme von »Buffy«, in die entlegensten Winkel von Evernight.

Quelle: DAV (Cover: Blanvalet)

Meine Einschätzung

Ein unheimlich anmutendes Eliteinternat und eine Schülerin, die eigentlich gar nicht dort sein will und sich von Anfang an unter den Schülern als Außenseiterin vorkommt. Außerdem viel jugendliches Gerede über Parties, Klamotten und Freunde.

Auf den ersten Blick erinnert „Evernight“ einem an ein x-beliebiges „Beverly Hills“-Serien Einerlei, das mit einer kräftigen Prise „Twilight“ angereichert wurde. Für Zweiteres sind vor allem die vielen kryptischen Anmerkungen in der 1. Hälfte der Geschichten schuld. Und dabei fragt man sich als Hörer verwirrt, worum es in dieser Geschichte überhaupt gehen soll.

Das ändert sich schlagartig ab der 2. Hälfte des Buches. Dann kommt Schwung in die Geschichte und alle Puzzleteile fügen sich zusammen.
Leider empfand ich diesen schriftstellerischen Kniff der Autorin, die Hörer ein halbes Buch lang im Dunkeln tappen zu lassen, als nicht besonders ausgeklügelt. Die Geschichte plätschert so dahin und die seltsamen Andeutungen ermüden eher, als dass sie mich fasziniert hätten und so war ich schon nach der 1 CD versucht das Hörbuch aufzugeben und wieder wegzulegen.

Zudem empfand ich die Hauptprotagonistin Bianca als zu zickig-naiv-nervig, als das ich sie sympathisch gefunden hätte. Für mein persönliches Empfinden verstärkte dieser Eindruck zusätzlich die Sprecherin des Hörbuches.

Nana Spier, die ich einfach grandios in den „Betsy“-Hörbüchern der Autorin MaryJanice Davidson fand, kommt für meinen Geschmack als 16-jährige Vampir-Schülerin nicht so besonders gut rüber. Mit ihrer Sprecherleistung verstärkt sie, wie ich finde, die nervige Dummheit von Bianca noch zusätzlich. Dadurch wirkt die Figur noch ein Stück unsympathischer, ihr Verhalten und ihr Gehabe noch schwerer nachzuvollziehen.

Ich würde das Hörbuch „Evernight“ wirklich nur für jugendliche Hörer empfehlen, Ältere – keine Frage hier zähle ich mich dazu – könnten sich vielleicht ebenfalls sehr schwer mit den Protagonisten anfreunden oder die Geschichte enttäuscht als zu seicht und kitschig abzutun.

Fazit: Die Geschichte um ein nicht ganz gewöhnliches Internat und die Freund-, Feind- und Liebschaften werden mit Sicherheit jugendliche Hörer begeistern.

Bewertung

Evernight (Anke)      

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