Mein Haus am Meer (Tina)


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Originaltitel: Being Mrs. Alcott
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-35263-6
Erscheinungsdatum: Diana 2008
Genre: Contemporary

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Klappentext

Direkt am Sandstrand von Cape Code steht das wundervolle Haus der Alcotts. Hier hat Grace ihrer Familie ein Heim geschaffen, war stets eine perfekte Ehefrau und Mutter. Als ihr Mann in finanzielle Schwierigkeiten gerät und das Haus verkaufen will, sieht sie ihr ganzes Leben infrage gestellt. Doch darin liegt auch die Chance auf einen neuen Anfang, auf die Erfüllung von Graces ganz eigenen Träumen, Wünschen und Hoffnungen...

Quelle: Diana

Meine Einschätzung

Da der Klappentext eigentlich schon eine Menge verrät, möchte ich an dieser Stelle nur kurz die wichtigsten Personen vorstellen.

Grace ist eine liebenswerte Frau, die sich für ihre Familie auf opfert und sich selbst fast vollständig vergisst. Sie trauert um ihre verstorbene Tochter Sarah und versucht bei ihren Söhnen Erin und Hank alles richtig zumachen. Aber schafft sie es auch…

Bainbridge Forest Alcott II ist ihr Mann, der den Takt angibt. Da er früher mal ein Vizepräsident der Bank of Boston war meint er auch seine Familie dirigieren zu können. Aber ist es wirklich immer das Richtige, oder sollte man auch mal auf seine Frau hören…

Die Geschichte beginnt 1967; es zeigt das Frauenbild in den 60ziger Jahren in Amerika und wie sehr Grace unter dem Pantoffel steht, zuerst von ihrer Familie und dann von ihrem Mann. Doch Grace geht durchaus in ihrer Hausfrau und Mutterrolle auf, aber dann kommt zu einer Kehrtwende, die es wirklich in sich hat.

Bain ist das was wir heute als Macho bezeichnen würden, aber er hat auch seine liebevollen Züge, selten zwar, aber sie sind vorhanden. Im Laufe des Buches lernt er immer mehr, wie wichtig eigentlich seine Frau ist, die ihn schützt und unterstützt.

So kann man mit erleben, wie sich die Beziehung von Bain und Grace verändert, und das macht durchaus Spaß, aber natürlich auch nachdenklich. So als ob man auf eine Zeitreise geht, liest man wie es früher war und vergleicht es mit heute. Da kommt automatisch die Frage auf ob es heute besser ist oder früher?

Stellenweise ist das Buch schwere Kost und dann hätte ich es am liebsten in die Ecke gelegt und aufgehört zu lesen. Letztendlich war aber meine Neugier stärker, weil ich wissen wollte ob und wie es Grace schafft sich zu entwickeln. Und ich habe es zum Schluss nicht bereut weitergelesen zu haben, denn es fügen sich so einige Puzzlestücke zusammen und ergeben Sinn.

Besonders möchte ich noch das Cover erwähnen, das mir sehr gut gefallen hat. Zu gerne würde ich in einem solchen Haus leben und so lädt das Bild zum Träumen ein. Auch sehr liebevoll gemacht und hübsch anzuschauen, sind die Blumen auf dem Deckblatt zwischen dem ersten, zweiten Teil und drittem Teil des Buches.

Bewertung

Mein Haus am Meer (Tina)      

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