Pausenbrot und Pradatasche (Drixi)
| Niahm Greene | Kaufen |
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Originaltitel: Confessions of a Demented Housewife Verlag: Diana ISBN: 978-3442472734 Erscheinungsdatum: November 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Obwohl Tochter Katie schon in die Schule geht und Sohn Jack in den Kindergarten, hat Susie Hunt stets alle Hände voll zu tun: Ihre beste Freundin hat Liebeskummer, ihr Schwager will Musicalstar werden, ihre Tochter möchte bei den Pussycatdolls mittanzen und ihr Mann will auf einmal sein ganzes Leben umkrempeln. Als dann auch noch Hollywood-Celebrity Angelica Law in die gleiche Straße zieht, wird es erst richtig aufregend. Doch die neue Freundschaft mit der glamourösen Angelica katapultiert Susie nicht nur in eine finanzielle Krise, sondern auch in einen ausgekochten Skandal …
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Sätze klingen abgehackt und zwar dadurch, dass es mehr in Tagebuch- oder gar Telegrammstil geschrieben ist, auf das "Ich" verzichtet die Erzählerin gänzlich, es heißt dann beispielweise "15. September. Meinen ganzen Mut zusammengenommen und Louise angerufen!", das zieht sich leider durch das ganze Buch und dadurch stockt der Lesefluss doch des Öfteren.
Leicht emotional angelegte Szenen wirken dadurch leider auch nicht, wie sie sollten. Deswegen konnte ich mich nicht so auf den Inhalt konzentrieren wie ich es gerne gewollt hätte, immer wieder musste ich den Kopf schütteln über diese absurden Sätze. So schreiben heutzutage Jungendliche ihre SMS, für einen Roman fand ich es jedoch absolut unpassend und anstrengend ausgedrückt.
Inhaltlich ist die Geschichte nichts Weltbewegendes, hätte aber sichtlich Potenzial gehabt, die großen und kleinen Tücken im Leben einer modernen Mutter auf der Suche nach sich selbst aufzuzeigen und auch ein wenig die "Prominentenwelt" auf die Schippe zu nehmen.
Durchweg werden Klischees bis aufs Äußerste ausgereizt, stellenweise wirkt es sehr oberflächlich, dann plötzlich kommt mal eine tiefergehende Stelle die zwar Potenzial zeigt, mir aber auch aufgrund des oben erklärten Schreibstil nicht wirklich nahe ging.
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Bei der Protagonistin fehlte mir leider völlig das Identifikationspotenzial, sie ist ziemlich selbstverliebt, macht ständig andere schlecht, lügt und betrügt, dreht alles so hin wie es ihr nützlich sein kann etc. Sie sieht alles so wie sie es sehen will (z.B. die "Freundschaft" mit Angelica am Anfang, die dann leider auch nur ziemlich, hmm …. oberflächlich und gekünstelt wirkt)
Die Schwiegermutter, die eigenen Eltern, die beste Freundin, ihr Mann Joe, alle sind in ihren Augen nicht gut genug für Soe, das war wirklich anstrengend zu lesen.
Die Schauspielergattin Angelica Law, mit der Sie sich anfreundet, spielt eine große Rolle, da will ich aber nicht zu viel verraten.
Was mich außerdem ziemlich nervte, dass ca. alle 10 Seiten erwähnt wurde; das "Jack jetzt in den Kindergarten geht und Katie in die Schule", als wäre das irgendwas Außergewöhnliches.
Ein Buch das man nicht unbedingt lesen muss, inhaltlich nichts Neues oder Mitreißendes, und das sich in wirklich schwierigem Stil präsentiert.
Bewertung
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