Wie Feuer in dunkler Nacht (Natalie)


Julie Garwood Kaufen
Originaltitel: Gentle Warrior
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404126446
Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Genre: Historischer Liebesroman

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Klappentext

England im Mittelalter. Die schöne Elizabeth Montwright entkommt nur knapp einem Massaker, bei dem ihre ganze Familie getötet wird. Von ihrer Burg vertrieben, schwört sie Rache und schmiedet einen Plan: Als Bäuerin verkleidet will sie zurückkehren und Geoffrey, der die Mörder vertrieben hat, um Hilfe bitten.

Doch der hat anderes im Sinn. Während sie sich gegen seine Annäherungsverusche zu wehren veruscht, entbrennt auch sie in Leidenschaft zu dem Krieger, der ihr Herz erobern will. Aber zuerst fordert sie Gerechtigkeit.

Quelle: Bastei Lübbe

Meine Einschätzung

Elizabeth und ihr kleiner Bruder Thomas überleben nur knapp ein Familienmassaker und retteten sich in eine Waldhütte. Der Overlord Geoffrey hat währenddessen die Burg zurückerobert und liegt, da er Thomas das Leben rettete, im Sterben. Elizabeth bietet sich an, dem, wie sie da noch glaubt, Vasallen zu helfen und Roger klärt sie während der Behandlung auf, um wen sie sich da wirklich kümmert. Als Geoffrey aus seinem Fieberwahn erwacht, muss er „seine Vision“ suchen, da sich Elizabeth wieder in die Waldhütte begeben hat, um ihrem Onkel nicht zu begegnen. So holt er sie zurück und heiratet sie prompt. Doch sie hat nur einen Gedanken -> Rache an dem Mörder ihrer Eltern! Und so verlangt sie von Geoffrey ein Urteil. Der denkt aber nicht daran und lässt ihren Onkel ziehen. Wird sie diese Schmach ohne Kampf auf sich sitzen lassen?

Dieses Buch trieb mich fast in den Wahnsinn. Die gewohnte Einfachheit der Story überragt nur mit der komplexen Gefühlswelten der Hauptprotagonisten. Bis zur Hälfte des Buches war ich auch mit allem einverstanden, doch wurde dann das Alter von Elizabeth verraten, das ganze 17 Jahre zählt. Für mich ist dieses Alter nicht angemessen an diese Geschichte angepasst.

Der Held ist zwar auch erst 27 Jahre alt, aber wenigstens welterfahren. Elizabeth dagegen fand ich eindeutig zu jung und daher konnte ich stellenweise nur noch mit den Augen rollen, wenn sie wieder als selbstbewusste und erfahrene „FRAU“ dargestellt wurde. Auch ging mir die Gefühlskälte des männlichen Protagonisten ordentlich auf die Nerven, vor allem da er zum Ende hin immer noch die Hauptprotagonistin so verletzen muss...

Vom Schreibstil und dem gewohnten Witz war ich wie immer begeistert. Die tollen Aktionen zwischen den beiden brachten mich zum Lachen und ebenso oft musste ich schmunzeln. Auch mit dem Großvater Elizabeths war ich sehr zufrieden, auch wenn er noch ein wenig öfters hätte auftauchen können. Für „Garwoodfreundlich“ gestimmte Leserinnen ist das Buch zu empfehlen, allerdings nicht für Skeptiker, die es mal wieder mit Romanen der Autorin versuchen möchten. Dafür gibt es weit bessere Bücher von ihr ;-)

Bewertung

Wie Feuer in dunkler Nacht (Natalie)      

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