Zeig mir die Sterne (Tina)
| Linda Gillard | Kaufen |
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Originaltitel: Star Gazing Verlag: Heyne ISBN: 978-3453406247 Erscheinungsdatum: Februar 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Wenn sie klassische Musik hört, fühlt sie sich lebendig. Wenn sie den Regen auf ihrem Gesicht spürt, ist sie glücklich. Wenn sie an ihren verstorbenen Mann denkt, ist er nur noch eine Erinnerung. Die vierzigjährige Marianne ruht in sich selbst. Als die Schottin den geheimnisvollen Keir von der Isle of Skye kennenlernt, ist es mit der Ruhe vorbei. Seine Stimme, seine Worte zeigen ihr die Welt, wie sie sie nie gesehen hat. Sie ist blind, aber mit ihm kann sie sogar die Sterne sehen.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Wer Marianne sieht, der denkt zuerst nicht daran dass sie blind sein könnte. Denn Marianne hat keine sichtbaren Merkmale wie einen Stock oder eine Binde am Arm.
Mariannes Leben war nicht immer einfach, sie ist Witwe, ihr Mann Harvey starb auf einer Ölplattform “Piper Alpha“ und durch den Schock hat sie ihr Baby verloren. Nun viele Jahre später tritt ein Mann in ihr Leben, der es total auf den Kopf stellt.
Er taucht immer dort auf wo sie ist, und im ersten Moment glaubt sie sogar das er ein Geist ist. Aber Keir ist kein Alptraum, sondern ein Traum von einem Mann. Er zeigt Marianne, die Welt so, wie er sie sieht. Er erklärt ihr die Sternenbilder, schickt ihr Audio-Kassetten-Briefe und vieles mehr.
Louise ist die ältere Schwester von Marianne. Sie schreibt Vampirromane unter dem Pseudonym „Waverly Ross“ und ist sehr erfolgreich damit. Sie kennt Marianne in und auswendig und die plötzlichen Veränderungen, die mit ihrer Schwester vorgehen, seit sie Keir kennt, machen ihr Sorgen und wecken auch ein Gefühl der Eifersucht. Aber als sie bemerkt, dass Keir wirklich alles für Marianne tut, legt sich das schnell wieder. Auch Louisa trifft auf ihren Traumprinzen, und der ist ganz anders als wie sie es sich vorgestellt hat.
Keir lädt Marianne auf seine Insel Skye ein, wo sie ein paar wunderschöne Tage verbringen und sich näher kommen. Aber es steht auch ein Geheimnis zwischen den beiden…..
Die Geschichte von Marianne und Keir ist so wunderschön, dass ich mich beim Lesen sofort in das Buch verliebt habe. Ich war regelrecht sentimental als es so schnell zu Ende war. Ich habe aber auch eine Nachtschicht eingelegt, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. ;-)
Ich habe vorher noch nie eine Geschichte mit einer blinden Hauptfigur gelesen, zudem ist es generell natürlich auch recht schwer sich diese Situation als „Sehende“ vorzustellen.
Hier aber zeigt, meiner Meinung nach, die Autorin ihr schriftstellerisches Können und es hat mir als Leser keinerlei Schwierigkeiten bereitet mich in Marianne hineinzuversetzen. Linda Gillard beschreibt die Situation so klasse und auf eine sehr spannende Art, die mich förmlich ans Buch gefesselt hat.
Aber nicht nur die Stimmung und Szenen sind wunderbar in Szene gesetzt, auch die Figuren haben mir wirklich gut gefallen. Marianne ist einfach eine tolle und bemerkenswerte Figur, die man lieben muss; wie sie mit ihrer Behinderung umgeht; und auf welche Art und Weise sie trotzdem alles „sieht“.
Keir ist da eher der Naturbursche, der mich im Nachhinein an die TV Serie „Der Mann aus den Bergen“ erinnert hat. Ein Mann wie ein Baum, stark wie die Brandung, aber auch irgendwie ein Mysterium an sich ist.
Ich jedenfalls bin total begeistert, dass ich ein Buch einer solch tollen Autorin kennenlernen durfte und hoffe dass noch viele Bücher von ihr erscheinen werden.
Ein Buch das ich allen Romantikern und Freunden von Happy Ends an Herz legen möchte.
Bewertung
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