August und ich (Drixi)
| Evelyn Holst | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Ullstein ISBN: 978-3548263540 Erscheinungsdatum: April 2006 Genre: Freche Frauen / Zeitreise |
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Klappentext
Constanze Graf ist glücklich mit Hans August verheiratet - dachte sie jedenfalls. Als sie erfährt, daß ihr Gatte untreu ist, folgt sie dem Paar nach Dresden, in die Stadt August des Starken, dessen Kraft und Ausstrahlung sie schon immer faszinierten. Ein richtiger Mann eben! Als sie vor seinem Denkmal steht, wird sie ohnmächtig - und erwacht als Gräfin Anna Constantia von Cosel, Augusts Geliebte?
Quelle: Ullstein
Meine Einschätzung
Ein außergewöhnliches Buch, was mir überraschend gut gefallen hat.
Eine Geschichte, die eigentlich keinem wirklichen Genre zugeordnet werden kann, da sie sowohl "Chick Lit" als auch Zeitreise- und histoischer Liebesroman ist.
Auf den ersten 100 Seiten lernt man Constanze kennen, ihre beiden Töchter und ihren untreuen Ehemann, typisch Chick Lit wie man es auch von der Autorin gewohnt ist. Locker geschrieben, gut zu lesen, sympathscihe Protas.
Dann kommen die Zeitreise- und historischen Elemente dazu. Constanzes Seele wechselt in ihr "voriges Leben", ihre Zeit als Geliebte des König August dem Starken.
Immer wieder wird zwischen der heutigen und der damaligen Geschichte hin und hergesprungen, was aber sehr gut in den Verlauf des Buches passt, da es in beiden Leben immer wieder zu Parallelen kommt.
Die historische Geschichte gefiel mir überraschend gut, wo ich doch normalerweise eher vor diesem Genre "davonlaufe"
Constanze, damals Gräfin Constantia von Cosel wusste auch damals schon was sie wollte und wie sie es bekommt.
Leider lässt sie sich im Laufe der Geschichte doch von August unterdrücken, was vermutlich damals normal war, mich aber nervt
Das Ende ist (in beiden Welten) viel zu knapp erzählt, gerade in der "Neuzeit" hätten dem Happy End 20 Seiten mehr nicht geschadet.
Insgesamt gebe ich 4 von 5 Punkten, da Constanze durchweg sympathisch ist und das historische relativ interessant, selbst für mich Geschichte-Hasser, erzählt wurde. (Und das lockere Zeitgenössische wiegt die "Sie schreitet mit wehenden Kleidern die Felder entlang" Szenen, die ich garnicht mag, wieder auf)
Für Leser die "Freche Frauen" Romane UND historischen Liros lesen bestimmt perfekt!
Bewertung
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