Chocolat (Monalou)


Joanne Harris Kaufen
Originaltitel: Chocolat
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548256214
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Genre: historischer Liebesroman

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Teil einer Serie

1. Teil Himmliche Verführung / auch unter Chocolat
2. Teil Himmliche Wunder

Klappentext

Ist Vianne Rocher eine Magierin? Sie verzaubert die Menschen mit ihren selbstgemachten Pralines und Schokoladenkreationen. In dem französischen Städtchen, in dem sie sich niederläßt, gewinnt sie rasch Zugang zu allen Herzen. Mit einer Ausnahme: Pater Reynaud erklärt ihr, besorgt um das Seelenheil seiner Gemeinde, den Krieg. Es ist Fastnacht, als Vianne Rocher mit ihrer kleinen Tochter Anouk in das französische Städtchen Lansquenet-sous-Tannes kommt und die leerstehenden Räume einer Bäckerei am Kirchplatz in einen bezaubernden Laden für Schokoladen und Pralines aller Art verwandelt. Pater Reynaud, dem ortsansässigen Pfarrer, ist diese Art "himmlischer Verführung" jedoch ein Dorn im Auge: Schokolade, und dazu noch in der Fastenzeit! Er erklärt Vianne Rocher den Krieg - und untersagt den Mitgliedern seiner Gemeinde jeden Umgang mit ihr.
Doch Vianne hat ein besonderes Gespür für ihre Kunden: Für jeden weiß sie das Praline oder die Schokoladensorte, die am besten seiner Persönlichkeit entspricht. Und so entwickelt sich ihr kleiner Laden schon rasch zum geheimen Mittelpunkt des Ortes, zu dem jeder seine Sorgen, Hoffnungen und Träume trägt. In diesem Konflikt setzt Pater Reynaud alles auf eine Karte...

Quelle: Ullstein

Meine Einschätzung

Vianne Roucher und ihre Tochter Anouk werden vom Wind an Karneval in die kleine Gemeinde Lansquenet-sous-Tannes geweht. Sie spüren, das sie hier ein kleines Plätzchen Heimat finden können und mieten sich am Dorfplatz in der ehemaligen Bäckerei ein.

Kaum sind sie da, lösen sie Tratsch aus. Zur Fastenzeit in der ehemaligen Bäckerei gemietet? Sie sieht aus wie eine Frau aus der Stadt. Was kann sie nur hier wollen.

Vianne Roucher ist eine Vagabundin, die nirgends ein Zuhause hat und vor dem schwarzen Mann davon läuft. Sie trauert innerlich um ihre verstorbene Mutter und sie hat Angst vor dem, was noch passieren kann. Aber mit ihrer Chocolaterie hat sie eine Möglichkeit, mit den Menschen in Berührung zu kommen.

Und offenbar kann sie jeden überraschen. Pralinés, Konfekt ... jeder Mensch hat seine Geheimnisse. Doch der Pfarrer Frances Reynaud sieht seine Gemeinde dem Sündenpfuhl ausgesetzt. Doch je mehr er dagegen ankämpft, desto mehr hat Vianne Erfolg. Denn es ist tatsächlich so, das sie Menschen wieder zueinander bringt, aber auf ihre eigene Art und Weise.

Mein Fazit: Das Buch ist so wie der Film - voller Magie und Zauber! Es ist ein sehr schönes Buch, das mit malerischen Worten das kleine Dorf beschreibt, in dem Vianne mit ihrer Tochter einkehrt.
Etwas Besonderes hat das Buch, nicht nur Vianne erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form, nein, der Pfarrer Frances Reynaud füllt auch das eine oder andere Kapitelchen aus seiner Sicht. Damit wird klar, das er auch zu jemanden spricht. Aber erst am Ende erfährt man, wer diese Person ist. Mit diesem Wechsel wird das Buch noch interessanter, noch magischer, noch komischer! Denn es ist auch auf vielerlei Art tragisch-komisch!
Ein Buch, das ich genossen habe, ohne an PC-Probleme oder Erkältung zu denken. Wärmstens zu empfehlen, wer selbst einmal träumen möchte.

Bewertung

Chocolat (Monalou)      

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