Der Schwur des Wikingers (Anke)
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Originaltitel: The Very Virile Viking Verlag: Bastei Lübbe ISBN: 978-3404187430 Erscheinungsdatum: August 2009 Genre: Historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
Wikinger II

Klappentext
Magnus Ericsson liebt die Frauen ein wenig zu sehr, und seine Lenden sind äußerst fruchtbar. Jetzt hat er eine Horde Kinder am Hals, und all seine Ex-Frauen haben sich aus dem Staub gemacht. Magnus ist mit den Nerven am Ende und schwört Enthaltsamkeit. Mitsamt seinem Nachwuchs begibt er sich auf eine große Fahrt, wo ihm hoffentlich keine Frauen begegnen werden. Doch dann durchquert sein Schiff einen seltsamen Nebel, und er landet in dem mysteriösen Land "Holly Wood", wo ihn alle für einen Schauspieler halten und überhaupt alle verrückt zu sein scheinen. Dort trifft er die schöne Winzerin Angela und Magnus' guter Vorsatz gerät gewaltig ins Wanken.
Quelle: Bastei Lübbe
Meine Einschätzung
Der Wikinger Magnus Ericson landet mit seinen Kindern, 9 an der Zahl, in der „anderen Welt“. Diese andere Welt mit dem Namen „Hollywood“ unterscheidet sich auf nahezu unglaubliche Art von seiner Heimat im Norwegen – klar, denn schließlich liegen locker mal 1000 Jahren zwischen seinem „Vesthold“ und der anderen Welt „Hollywood“.
Da man Magnus, aufgrund seines perfekten wikingischen Aussehens als Schauspieler engagieren will, er aber noch einen Geheimwaffe sein soll, wird die Maklerin Angela gezwungen ihn und seine Familie bei sich aufzunehmen.
Angela erhofft sich von dem Studio, das Magnus groß rausbringen will, einen hohen Betrag für ihr finanziell marodes Weingut, das als Filmset dienen soll und willigt ein Magnus dort für eine Zeit unterzubringen.
Für Angela hat es ungeahnte Folgen als sie den attraktiven „Wikinger“- Schauspieler und seine neun-köpfige Kinderschar bei sich aufnimmt. Vor allem da Magnus vom ersten Blick auf Angela an behauptet, sie sei sein Schicksal!
Man nehme einen attraktiven, einfühlsamen, bodenständigen und sehr potenten Wikinger, bringe ihn auf ein Schiff und lasse ihn durch die Zeit reisen und im Kalifornien unserer Zeit, die wahre Liebe finden. Es ist einfach nicht anders möglich, diese „Zutaten“ können nur auf eine Autorin hinweisen: Sandra Hill.
Noch vor ein paar Jahren hätte ich stirnrunzelnd und vielleicht ein wenig genervt das Buch wahrscheinlich schon nach ein paar Seiten weg gelegt und mich über diesen unerträglich potenten Helfen aufgeregt – noch vor ein paar Jahren gehörte ich eindeutig zu den Sandra Hill-Skeptikern!
Heute, und ich weiß nicht recht, wann sich diese Wandlung vollzogen hat und ob es an meinem persönlichen veränderten Geschmack oder an einer veränderten schriftstellerischen Leistung der Autorin liegen mag, habe ich mich beim Lesen einfach nur hervorragend amüsiert.
Die Übertreibungen, die die Autorin oftmals fingerdick aufträgt und das völlige Fehlen eines logischen Plots, sowie diverse Fragen bzgl. des Inhaltes, habe nicht im mindesten meinen Lesegenuss gestört. Vielmehr habe ich herzlich viel gelacht und mich aufs Köstlichste an der Fantasie der Autorin erfreut.
Klar, weil es einfach so viel vom „Magnus“ gab, blieb die Hauptfigur Angela ein wenig blass, aber diese „dünnen“ Stellen haben stets Magnus Kinder wieder aufs hervorragendste aufgefüllt.
Fazit: Ich kann wohl behaupten, dass ich mit diesem Buch von der Sandra Hill-Kritikerin zum Sandra Hill-Fan übergelaufen bin! ;-)
Bewertung
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