Die Hexe und der General (Kerstin)
| Fran Henz | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Ullstein ISBN: 978-3548266862 Erscheinungsdatum: September 2007 Genre: Time Travel |
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Klappentext
Die gutmütige Tina - Hexe mit eher bescheidenen Fähigkeiten und weder mit ihrem Leben noch mit ihrer Figur zufrieden - reist mit ihrer besten Freundin Alexa nach Schanghai. Dort trifft sie auf den undurchsichtigen Greg, Tai Pan von Bannert Enterprises und Bruder von Alexas großer Liebe. Ehe sie es sich versieht, hat er sie ins 17. Jahrhundert entführt, wo er als General Tang Yun Long noch eine Rechnung zu begleichen hat - mit dem Mann, der ihn damals ermordete.
Quelle: Ullstein
Meine Einschätzung
Tina hält sich für fett und wenig attraktiv, vor allem im Gegensatz zur ihrer besten Freundin Alexa. So kommt sie sich auch fehl am Platz vor, als sie in Schanghai Alexas Rolle spielen soll – indem sie die Verlobte von Phil, Alexas Zukünftigem, spielt. Dies dient zur Verwirrung von Phils Bruder Greg, der es sich zur Gewohnheit gemacht hat, Phil die Freundinnen auszuspannen. Der Plan geht aber nicht so auf, wie sie sich das vorgestellt haben. In ihrer Eigenschaft als Hexe bemerkt Tina, dass Greg kein normaler Mensch sein kann, da er keine Aura hat. Auch Greg entgeht es nicht, dass Tina außergewöhnliche Fähigkeiten hat und so nimmt er sie mit in die Vergangenheit, ins China des ausgehenden 17. Jahrhunderts, wo er als General Tang gelebt hat und nun auf der Suche nach seinem Mörder ist…
Die Autorin hatte eine außergewöhnliche Idee, die sie fesselnd in die Tat umgesetzt hat: Hexerei, Zeitreise, Seelenreise und dazu eine Liebesgeschichte. Die Mischung ist gut gelungen und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen.
Jedoch blieben mir die Figuren etwas fremd. Nicht in dem Sinne, dass ich sie nicht mochte, sondern einfach, dass ich nie das Gefühl hatte, sie zu verstehen. Greg/Tang bleibt undurchsichtig. Am Anfang ist er einfach nur egoistisch, dann zeigt er auch andere Seiten, aber genau diese anderen Seiten haben mich manchmal verwirrt, da sie nicht zu seiner Figur zu passen schienen. Und dass die eher schüchterne Tina sich so leicht im China des 17. Jahrhunderts zu recht findet, habe ich auch nicht nachvollziehen können.
Auch dass sie eine mächtige Hexe ist, ihre Macht aber vor der Zeitreise kaum genutzt hat, kam mir merkwürdig vor.
Alles wird von den Protas sehr einfach akzeptiert und nicht weiter hinterfragt, obwohl ich mir als Leser mehr Antworten erwünscht hätte.
Trotz dieser Bemängelungen hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte kaum mehr aufhören zu lesen. Originelle und kluge Ideen machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen, so dass ich über oben genannte Ungereimtheiten gerne hinwegblicke.
Bewertung
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