Die Liebenden von Konstantinopel (Wildfee)


Katie Hickmann Kaufen
Originaltitel: The Aviary Gate
Verlag: Marion von Schröder
ISBN: 9783547711394
Erscheinungsdatum: September 2008
Genre: historischer Roman

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Klappentext

Konstantinopel, 1599: Celia wird in den Harem des osmanischen Sultans verschleppt. Gegen ihren Willen erwählt er sie zur Favoritin. Ihr englischer Verlobter plant bereits die Befreiung. Sein geheimes Zeichen der Liebe ist ihre größte Hoffnung.

Celia Lamprey, eine englische Kaufmannstochter, wird von Piraten entführt und in den Serail nach Konstantinopel verkauft. Trotz der prächtigen Umgebung kann sie ihre Vergangenheit nicht vergessen, wie es für eine Frau klug wäre, die im Harem glücklich werden will. Ihr Herz gehört ihrem Verlobten, der als Gesandter in der Stadt weilt und vor den Palastmauern auf sie wartet. Sein Befreiungsplan bringt Celia in höchste Gefahr. Vierhundert Jahre später entdeckt eine junge Frau in Oxford die dramatische Geschichte der beiden Liebenden. Elizabeth reist nach Istanbul. Dort trifft sie auf einen jungen Mann, der ihr die Welt der osmanischen Prinzen eröffnet.

Quelle: Marion von Schröder

Meine Einschätzung

Der Klappentext verschweigt, dass es sich im Buch um zwei Geschichten handelt, deren Handlungen einander abwechseln: In der Gegenwart recherchiert die Studentin Elizabeth im Rahmen ihrer Doktorarbeit über Verschleppungen von Europäern im Mittelmeergebiet. Dabei stößt sie auf die Geschichte von Celia, die gegen Ende des 16. Jahrhunderts in den Harem des türkischen Sultans verkauft wurde und reist zwecks weiterer Recherche selbst ins heutige Istanbul.
Im Jahr 1599 wird die Geschichte von Celia erzählt, indem einige Tage im Harem des Sultans beschrieben werden und die Intrigen, die dort stattfinden.

Die Mischung beider so völlig unterschiedlicher Geschichten hat etwas Faszinierendes. In der Gegenwart Elizabeth, die eine Affäre mit einem Professor hat und auf der anderen Seite Celia, die versucht, sich in den Intrigen des Harems zu behaupten.

Der Stil ist schön flüssig zu lesen, wobei der Teil, der in der Vergangenheit spielt, um einiges blumiger und farbenprächtiger scheint. Dieser Teil des Romans zieht den Leser in seinen Bann. Dadurch, dass nur eine begrenzte Zeit beschrieben wird, ist der Inhalt schön kompakt und hat gleichzeitig einen hohen Spannungsbogen. Der Teil, der von Elizabeth handelt, wirkt dagegen um einiges spröder. Elizabeth geht einem nicht wirklich nahe und auch ihre Liebesgeschichte ist nicht wirklich interessant beschrieben.

Fazit: Wer ein Faible für historische Romane hat, die im Harem spielen, wird den Roman sicher interessant und gut finden, Liebesromanleserinnen könnten wegen der sparsam eingesetzten Erotik nicht zufrieden sein.

Bewertung

Die Liebenden von Konstantinopel (Wildfee)      

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