Die Spur des Highlanders (Nicole)
| Hannah Howell | |
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Originaltitel: Highland Groom Verlag: Weltbild ISBN: 978-3-89897-419-6 Erscheinungsdatum: Februar 2007 Genre: Historischer Liebesroman / Schottland |
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Teil einer Serie
MacEnroys

Klappentext
Seit einem Jahr wartet die schöne Ilsa Campbell MacEnroy auf die Rückkehr ihres Mannes Sir Diarmot MacEnroy. Kurz nach dem Liebesrausch ihrer Hochzeitsnacht ist er spurlos verschwunden. Nun macht die stolze Schottin sich auf eigene Faust auf den Weg- um den Mann zu finden, dem sie mit Haut und Haar und ganzem Herzen verfallen ist...
Quelle: Weltbild
Meine Einschätzung
Nachdem Ilsa und Diarmot zwei Wochen verheiratet sind, verlässt Sir Diarmot seine frischgebackene Ehefrau, da er, bevor er sie zu seinem Besitz bringen möchte, noch einige private Dinge erledigen muss. Worum es genau geht, verrät der gutaussehende Schotte Ilsa jedoch nicht. Doch statt wiederzukehren, zieht ein Jahr ins Land und von Diarmot gibt es immer noch kein Lebenszeichen! Mittlerweile hat Ilsa, Zwillingen das Leben geschenkt und ihre aufgebrachten Brüder verlangen von ihr, ihren Ehemann nun endlich aufzusuchen um zu klären, warum er sich niemals wieder gemeldet hat.
Obwohl Ilsa eigentlich zu viel Stolz im Leibe hat, sind ihr die Hände gebunden. Zumal sie nicht allein ist, sondern Diarmots Kinder bekommen hat. Also macht sie sich zusammen mit einigen ihrer rothaarigen, kampfeslustigen Brüder auf den Weg zu Diarmots Heim. Dort angekommen muss sie feststellen, dass der liebe Ehemann scheinbar nichts anderes zu tun hat, als einer weiteren Frau das Eheversprechen zu geben. Als sie ihn in letzter Minute daran hindert, reagiert Diarmot keinesfalls so, wie sie denkt. Er gibt an, sie nicht zu kennen und bezweifelt, Ilsa jemals geheiratet zu haben. Aufgebracht mischen sich Ilsas Brüder ein und so entsteht die schönste Keilerei zwischen den MacEnroys und den Campbells.
Doch nach einer späteren Aussprache wird klar, wieso Diarmot Ilsa nicht zu kennen glaubt. Kurz nach seinem Aufbruch von ihr, vor einem Jahr, wurde er hinterrücks überfallen und schwer verletzt. Dabei zog er sich auch eine Kopfverletzung zu und obwohl seine Wunden später verheilten, hat er einen Gedächtnisverlust erlitten. Schließlich erkennt er Ilsa als seine Frau an, doch ist ihr gegenüber immer noch misstrauisch. Obwohl Ilsa alles für ihn und seine Kinder tut, lässt ihn das scheinbar unbeeindruckt. Grund dafür ist, dass seine erste, verstorbene Ehefrau ihm schreckliche Dinge antat und er nun kein richtiges Vertrauen mehr zu einer Frau aufbauen möchte.
Doch nach und nach durchbricht Ilsa seinen inneren Schutzschild. Dann geschehen jedoch die ersten Mordanschläge auf Diarmot und Ilsa. Es scheint, dass die beiden einen gefährlichen Feind haben. Werden sie ihn mit Hilfe der Familie zur Strecke bringen können?
Dies ist nun der zweite Teil der Highlander-Reihe von Hannah Howell. Das Buch gehört eher zur humorvolleren Sorte und es besticht durch warmherzige, sympathische Charaktere. Und damit meine ich nicht nur die beiden Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebenfiguren, wie Ilsas unzählige, rothaarige Brüder und die Familienangehörigen von Diarmot.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und macht sehr viel Spaß. Man darf jedoch nichts Tiefschürfenderes erwarten. Wer Ilsa und Diarmot nach dem Leben trachtet, wird viel zu früh aufgeklärt. Das empfand ich als kleines Manko dabei. Obwohl ich diesen Roman sehr nett fand, ist mein persönlicher Favorit jedoch immer noch der Roman mit Sigimores Geschichte. Es gefiel mir trotz gleicher Bewertung einen Mini-Tick besser.
Fazit: Ein schönes, unterhaltsames Buch für zwischendurch.
Bewertung
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