Die Totenwächterin (Schnee)
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Originaltitel: ---- Verlag: Sieben Verlag ISBN: 978-3940235220 Erscheinungsdatum: Juli 08 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Das Rote Palais

Klappentext
Morde an Vampiren rufen die Detektivin Leyla Barth auf den Plan. Wenn Menschen in Konflikt mit Vampiren geraten, wenden sie sich an Leyla. Deutschland plant den Vampirismus zu legalisieren, doch es gibt Widerstände auf beiden Seiten. Das Multiplexkino Aurodom ist in fester Hand des Meistervampirs der Stadt. Er setzt den Charme eines vollendeten, fünfhundert Jahre alten Gentlemans ein, um Leyla für sich zu gewinnen. Hat er mit den Morden zu tun? Die Ermittlungen führen Leyla zu Thetania e.V., einer als Verein getarnten Sekte, die sich den Schönheitswahn der Menschen zunutze macht und ihren Mitgliedern auf Botox-Partys ewig währende Schönheit anbietet. Actionreicher Urban-Fantasy Roman mit Liebesgeschichte.
Quelle: Sieben Verlag
Meine Einschätzung
Helene Henke hat mit ihrem Buch „Die Totenwächterin“ das bekannte Vampirthema völlig neu umgesetzt. Der Roman spielt mitten in Deutschland, es werden kaum Klischees verwendet und die erschaffene Welt ist sehr ausgewogen, was die schlechten Charakterzüge der Menschen und Vampire betrifft.
Der Schreibstil der Autorin ist zwar sehr angenehm, doch manchmal konnte ich der Geschichte nicht so leicht folgen. Bestimmte Handlungen gingen mir zu rasant von statten. Da auch ein Buch nur einen begrenzten Platz auf Papier zur Verfügung hat, ist es natürlich logisch, dass nicht alles in großer Ausführlichkeit abgehandelt werden kann, deshalb kann ich mit diesem kleinen Manko, das andere vielleicht ganz anders empfinden, sehr gut leben.
Leyla, eine Polizistin in Teilzeit und Detektivin, ist ein sehr starker Charakter, die durch ihre Ecken und Kanten erst so richtig an Format gewinnt. Sie ist keine Superheldin, aber so wie sie ist, ist es genau die richtige Dosierung um den Leser zu begeistern.
Die Liebesgeschichte zwischen Leyla und Rudger, einem Meistervampir, ist nicht ganz so klassisch wie es der Liebesromanleser gewohnt ist, traf aber voll meinen Nerv. Ich bin seht gespannt wie es mit den beiden Liebenden weitergehen wird.
Helene Henke hat ein wunderbaren Debüt abgeliefert, und dem Leser bleibt nur zu hoffen, dass die Nachfolgebände um Leyla Barth genauso liebevoll ausfallen werden.
Bewertung
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