Kann ich den umtauschen? (Simone)
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Originaltitel: Verlag: Piper ISBN: 978-3492259347 Erscheinungsdatum: März 2011 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Alice Cooper ist unglücklich. Denn ihr Verlobter Nathan erinnert nur noch entfernt an den aufmerksamen Lover von früher. Während Alice noch darüber nachdenkt, wie sie die Beziehung retten kann, tut er das Unverzeihliche. Er schenkt ihr zu Weihnachten einen Bürokalender und ein Wörterbuch, das er noch schnell von seinem Arbeitsplatz mitgenommen hat. Alice kocht. Sie schnappt sich den Kalender und verfasst ihr ganz persönliches Wörterbuch - eine Abrechnung mit ihrem Horrorfreund von A-rmleuchter bis Z-eugungsverweigerer …
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
Sarah Harvey war eine meiner liebsten Chick-lit-Autorinnen. Sie schrieb immer sehr gefühlvoll und gleichzeitig witzig, die Bücher waren richtige Pageturner.
Bei den letzten drei Büchern der Autorin fand ich aber, dass sie ihre alte Form nicht mehr erreicht hat.
Das Ergebnis waren zwar immer noch gute Frauenromane, aber sie ragten nicht mehr wie zuvor aus der großen Masse der Bücher dieses Genres heraus.
Wenn man das hohe Unterhaltungsniveau der früheren Romane bedenkt, war ich doch ein wenig enttäuscht.
Der neueste Roman der Autorin, „Kann ich den umtauschen?“, kann meiner Meinung nach auch nicht an die ersten Romane der Autorin vom Unterhaltungswert her anknüpfen, er gefällt mir aber doch um einiges besser als die letzten drei Romane.
Die Hauptfigur Alice lebt mit ihrem Freund Nathan auf einem großen Anwesen auf dem Land. Nathan ist reich, sieht gut aus und ist eigentlich Alices Traummann. Alice hat eine eigene kleine Firma im Dorf, ihr Freund arbeitet wochentags in London, sie verbringen dann gemeinsam die Wochenenden auf dem Land. Als Nathan ihr zu Weihnachten einen Bürokalender schenkt, fängt Alice an, sich zu fragen, ob sie wirklich mit einem Traumprinzen zusammen ist… zahlreiche Verwicklungen und Turbulenzen folgen.
Die Geschichte ist witzig erzählt, die Figuren sind sympathisch. Alice und ihre beste Freundin Flo sorgen für manchen Lacher, kommen mir aber stellenweise ein wenig oberflächlich und kindlich für ihr Alter von fast 30 vor. Ein bisschen mehr Tiefe bei den Figuren hätte ich gut gefunden, allerdings ist sowohl die Handlung als auch der Schreibstil recht witzig, so dass man diese kleine Schwäche verzeiht.
Ich bin gespannt auf die nächste Geschichte von Sarah Harvey und hoffe, sie findet wieder zu ihrem Top-Schreib-Niveau zurück.
Fazit: Alles in allem: Gute Unterhaltung für vergnügliche Stunden!
Bewertung
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