Kein Wort zu Papa (Anke)
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Originaltitel: ---- Verlag: Jumbo Neue Medien & Verlag GmbH ISBN: 978-3833726446 Erscheinungsdatum: NOvember 2010 Genre: Comtemporary CD's: 3 Sprecher: Dora Heldt |
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Teil einer Serie
Christine Schmidt

Klappentext
Norderney hat sie wieder: Christine und Ines hüten für einige Tage die Pension ihrer Freundin Marleen. Doch die Insel ist klein und ihre Anwesenheit spricht sich schnell herum. Zu schnell. Und so dauert es nicht lang bis Papa Heinz vor der Tür steht, um seine Töchter tatkräftig und mit eigenwilligen Ideen zu unterstützen. 'Kein Wort zu Papa' ist eine turbulente und wunderbar komische Familien-Urlaubs-Schwesterngeschichte mit den bekannten Protagonisten und liebenswerten Neuzugängen.
Quelle: Jumbo
Meine Einschätzung
"Kein Wort zu Papa" ist dieser Tage die Parole von Christine, die einem Notruf ihrer Norderneyer Freundin Marleen folgend, für 14 Tage deren Pension übernimmt. Sollte nämlich Papa Heinz von der Aktion Wind bekommen, so wird er stante pede auf der Matte stehen und Christine und ihrer Schwester Ines unter die Arme greifen wollen. Und genau das ist das Letzte was die beiden brauchen können, denn auch ohne Heinz geht in der Pension alles drunter und drüber.
"Kein Wort zu Papa" erzählt einen weiteren Teil um die sympathische Figur der Christine Schmidt und ihrer Abenteuer auf Norderney. Und so kann man auch in diesem Hörbuch wieder auf alte Bekannte und neue kuriose höchst amüsante Figuren stoßen.
Dora Heldt hat einen genauen Blick für Menschen und ihre (Familien-)Beziehungen und versteht es diesen gekonnt in ihren Geschichten wieder zu geben. Die von ihr karikiert und überzogen dargestellten Figuren sind, trotz oder gerade wegen ihrer Eigenheiten sehr sympathisch und liebenswert. Diese beiden Punkte machen auch den Charme von "Kein Wort zu Papa" aus.
Und doch scheint den Figuren ein wenig die Luft auszugehen und der rechte Schwung, der mich bei "Urlaub mit Papa" und auch "Tante Inge haut ab" so begeistert hat, ist nicht so ganz vorhanden. Vielleicht liegt es daran, dass die Figur der Christine ein wenig zu sehr den Kopf hängen lässt, zu jammerig ist und deutlicher in ihre eigenen, sich im Kreis drehenden, Gedanken verstrickt ist. Auch wenn sie sich nach wie vor als durchaus patent erweist- wie sich die totale Anti-Köchin so hervorragend in der Pensionsküche zu belegen versteht, so fehlt ihr doch etwas der Pep.
Die beiden vorherigen "Christine"-Hörbücher hat Ulrike Grote gelesen, die unstreitbar eine fantastische Sprecherin ist und damit eine hohe Messlatte legt. Dieses Hörbuch liest die Autorin selbst. Und ohne ihre Sprecherleistung abwerten zu wollen, muss ich zugeben, dass ich eine Weile "Einhörzeit" brauchte, bis ich mich an ihren Erzählstil gewöhnt hatte.
Amüsant, kurzweilig und chaotisch. Ein unterhaltsames Hörbuch, mit leicht schwächelnden Hauptfiguren.
Bewertung
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