Mein Traummann, die Zicke und ich (Tina)


Sarah Harvey Kaufen
Originaltitel: Love to hate
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442542697
Erscheinungsdatum: September 2009
Genre: Contemporary

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Klappentext

Violet kann ihr Glück kaum fassen: Ihr neuer Freund Sol ist nicht nur der absolute Traummann, jetzt macht er ihr auch noch einen Heiratsantrag! Sols Eltern möchten ihre Schwiegertochter in spe so bald wie möglich kennenlernen und laden die Verlobten zu sich ein. Doch zu ihrem großen Schreck entdeckt Violet im Haus von Sols Eltern auf einem Familienfoto ausgerechnet Pippa Langford. Denn das Mädchen, das Violets Schulzeit zum absoluten Alptraum gemacht hat, ist Sol's Halbschwester ...

Quelle: Goldmann

Meine Einschätzung

Violet ist eine bodenständige Frau, die es durch ihre Backleidenschaft geschafft hat, sich einen kleinen Laden aufzubauen. Bei ihrer Arbeit lernt sie Sol-Solomon Grainger kennen und lieben.
Aber Sol gibt es nicht alleine, denn er hat eine wirklich große und viel verzweigte Familie, die nicht ganz ohne ist. Der eine Teil der Familie ist liebenswert der andere - hat es in sich, wie Violet schnell erfahren wird…

Sol liebt seine Familie sehr, aber am meisten hat es ihm Philly-Philippa, die von allen liebevoll Pippa genannt wird, angetan.
Pippa ist nach außen hin ein Engel, aber wer sie kennt weiß das sie ein Teufel sein kann. Sie mag es gar nicht, wenn sie nicht im Rampenlicht steht und bei Sol an erster Stelle kommt und versucht mit allen möglichen Raffinessen Violet das Leben schwer zu machen…

Sarah Harvey schreibt in einer flüssigen und unterhaltsamen Art, die es einem schwer macht das Buch aus der Hand zulegen. Und doch muss ich sagen, dass „MeinTraummann, die Zicke und ich“ eines ihrer schwächeren Romane ist.

„MeinTraummann, die Zicke und ich“ ist wie eine Geschichte aus dem wahren Leben. Denn wer hat nicht schon einmal jemanden kennen gelernt, der einem das Leben etwas schwer macht?
Und Pippa ist genau so eine Figur, sie hat eindeutig etwas von „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Sie liebt es alle zu manipulieren und dann am Ende doch als strahlender Engel darzustehen.

Violet ist wie ein Souflee, das zusammen fällt, wenn Pippa in ihrer Nähe erscheint, weil sie immer so unsicher ist und Angst hat, vor dem was kommen könnte.
Gerne hätte ich Violet öfters gerne mal getröstet, ihr aber auch gerne mal die Meinung gesagt.
Aber auch Sol hätte ich gerne mal den Kopf zu Recht gerückt, denn er ist blind vor Liebe zu seinen beiden Frauen.

Es kommt zu einem Happy End und einer Hochzeit, die trotz Intrigen stattfindet, aber bis dahin ist es ein steiniger Weg.

Alles in allem ist „MeinTraummann, die Zicke und ich“ ein warmherziger Roman, trotz der allgemein etwas Schwächeren Schreibe der Autorin.

Bewertung

Mein Traummann, die Zicke und ich (Tina)      

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