Nicht schon wieder ein Vampir! (Anke)


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Originaltitel: Tall, Dark & Dead
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3802582844
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Garnet Lacey Serie

Klappentext

Garnet Lacey ist wegen ihrer magischen Talente auf der Flucht vor den Agenten des Vatikan. Zur Tarnung arbeitet sie in einem okkulten Buchladen, denn wer würde ausgerechnet dort eine waschechte Hexe vermuten? Da spaziert eines Tages der sensationell gut aussehende Sebastian in ihren Laden. Mit ihrem hellseherisch geschulten Auge erkennt Garnet sofort, dass Sebastian nicht die Aura eines Sterblichen besitzt. Der charmante Fremde ist ein Vampir - und er besitzt ein Buch mit mächtigen Zauberformeln. Doch auch Sebastian wird von den Agenten aus Rom verfolgt ... Erster Roman einer neuen Vampirserie voller Witz und Erotik.

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Als ich zu dem Buch "Nicht schon wieder ein Vampir" gegriffen habe, versprach ich mir, auf Grund Titel und Covers, eine amüsante, leichte und lockere paranormale Comedy-Romance. Doch beim Lesen musste ich schnell erkennen, dass sich dieser Wunsch wohl eher nicht erfüllen wird.

Oh, der flüssige Erzählstil kann durchaus unterhalten und es gibt hier und da amüsante Dialoge und einige spannende Stellen, aber im Großen und Ganzen war es das auch schon was ich als positiv anzumerken habe.

Leider gibt es da aber auch die andere Seite im Buch:
Zähe Stellen, die sich scheinbar endlos lange hinziehen und ein sehr offener Schluss, der überall und nirgendwo hinführen kann und der darüber hinaus auch noch so manche Erzählfäden offen lässt, die nach meinem Gefühl langst hätten angeknüpft werden müssen.
Und Protagonisten mit denen ich mich so überhaupt nicht anfreunden konnte und die für meinen Geschmack viel zu seicht (im Sinne "von keine charakterliche Tiefe haben") waren, als dass sie interessant hätten wirken können.
Sowie eine Liebesgeschichte bei der ich mich gefragt habe wo eigentlich die Romantik bleibt.

Für meinen persönlichen Lesegeschmack ist "Nicht schon wieder ein Vampir" definitiv nichts. Das in Ich-Form geschriebene Buch würde ich bestenfalls in die Rubrik "mal was für zwischendurch" setzen, da es sich durch keines seiner "Zutaten" wirklich hervorhebt.

Bewertung

Nicht schon wieder ein Vampir! (Anke)      

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