Unsterbliche Versuchung (Anke)
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Originaltitel: The Vampire's Seduction Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3442266340 Erscheinungsdatum: Oktober 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Savannah Vampires

Klappentext
William Cuyler Thorne ist über fünfhundert Jahre alt, und er versteht es, sein untotes Leben in vollen Zügen zu genießen! Schließlich hat er alles, was ein Vampir sich nur wünschen kann: Macht, Geld, Ansehen - und immer genug kostbaren Lebenssaft, um seinen Durst zu stillen. Doch nun ist sein "Erzeuger" Reedrek - der Vampir, der ihn einst erschaffen hat - gekommen, um alles zu vernichten, was seinem Zögling lieb und teuer ist: seinen Reichtum, seine Freunde und vor allem Williams wunderschöne unsterbliche Geliebte Eleanor. Aber William wird Eleanor auf keinen Fall aufgeben - und wenn er dafür durch die Pforten der Hölle gehen muss ...Vampiren kann keine Frau widerstehen - schon gar nicht, wenn sie so unwiderstehlich sexy sind wie William Cuyler Thorne!
Quelle: Blanvalet
Meine Einschätzung
Hinter dem Pseudonym „Raven Hart“ stecken die Autorinnen Virginia "Gin" Ellis und Susan Goggins. Eine Tatsache die mich doch sehr überrascht hat, denn ich dachte wirklich, dass hinter Raven Hart, aufgrund der manchmal doch ein wenig seltsamen Phantasien, ein Autor stehen müsse. Noch mehr überrascht haben mich die relativ guten Bewertungen des englischen Originals.
Schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich mit „Unsterbliche Versuchung“ keine Vampir-Romance vor mir habe, wie ich eigentlich, gemäß der Aufmachung des Buches (Cover und Klappentext), erwartet hatte.
Ich finde viel mehr, dass das Buch stark in Richtung düstere, blutige Erotik geht. Was aber einige Autorinnen durchaus prickelnd erotisch schreiben können, empfand ich bei Raven Harts erotischen Phantasien als eher abschreckend, wenn nicht sogar ein wenig widerlich.
Obwohl flüssig geschrieben und schnell zu lesen empfand ich den ständigen Wechsel zwischen den Ich-Erzählenden Charakteren William und Jack als anstrengend zu folgen. Wobei ich denke, dass dies nicht zuletzt an einem fehlenden roten Faden; zumindest habe mich schwer getan einen zu finden, und einer wenig durchdachten und zum Teil wirren Geschichte lag. Wirr vielleicht auch deswegen, weil man beim Lesen oft den Eindruck bekam, dass die Seiten zwar mit vielen Informationen gefüllt waren, diese aber im Endeffekt wenig aussagen und man auf diese schlicht und einfach hätte verzichten können.
Fazit: „Unsterbliche Versuchung“ eignet sich nicht als Empfehlung für paranormale Romances, aber vielleicht könnten sich die Leser angesprochen fühlen, die Vampirbücher mögen, die eine allgemein düstere Atmosphäre und blutige Erotik zum Thema haben.
Bewertung
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