Wünsche für ein ganzes Leben (Simone)
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Originaltitel: Whishful Thinking Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3426634400 Erscheinungsdatum: Dezember 2007 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Rosie vermisst verzweifelt ihren Mann, mit dem sie jahrzehntelang eine glückliche Ehe führte und dessen Tod sie alleine zurückließ. Dara ist eine erfolgreiche Anwältin und seit kurzem verheiratet. Eigentlich gibt es nichts, was ihr zum Glück noch fehlt - wäre da nicht Noah, ihre erste große Liebe, die sie nie vergessen hat. Louise träumt vom Reichtum und vom bequemen Leben - und setzt dafür ihr Glück aufs Spiel. Drei Frauen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, doch dann verknüpft ein tragisches Ereignis ihre Lebenswege auf unerwartete Weise...
Quelle: Droemer / Knaur
Meine Einschätzung
Die Romane von Melissa Hill konnten mich leider nie überzeugen - dieses Buch leider auch nicht. Positiv ist aber anzumerken, dass Melissa Hill einen relativ flüssig zu lesenden Schreibstil hat, auch die Überlegungen der Protas sind nachvollziehbar. Bei den drei unterschiedlichen Frauencharakteren ist zumindest eine dabei, mit der sich jede Leserin bisschen identifizieren kann:
1. Rosie mit ihren zwei erwachsenen Kindern, deren Mann vor einem Jahr verstorben ist und die versucht, sich im neuen Lebensabschnitt zurechtzufinden.
2. Die 34-jährige Dara, erfolgreich im Beruf, die ihrer großen Liebe Noah nachtrauert und schließlich "die 2. Wahl" Mark heiratet.
3. Die junge Louise, die durch einen Unfall (und durch ihren Lebensstil) in finanzielle Probleme gerät und die so gerne mit ihren Freundinnen mithalten möchte (Ausgehen, Shopping).
Problematisch ist, dass allen drei Protas sehr unangenehme Nebenfiguren zur Seite gestellt werden: Rosies zwei Kinder wollen sie hauptsächlich finanziell ausnutzen, Daras wiederauftauchende Liebe Noah ist auch eher ein unbeständiger Charakter und Sam, in den Louise so viele Hoffnungen setzt, führt mit ihr etwas ganz anderes (negatives) im Schilde. Ich persönlich finde, in einem Frauen- oder Liebesroman dürfen gerne auch mal realistische Probleme angeschnitten werden, aber das ist hier viel zu ausgeprägt und ich weiß auch gar nicht, was die Autorin dem Leser sagen will: Die Menschen sind schlecht? Sei misstrauisch bei neuen Bekannten?
Ich weiß ehrlich gesagt niemandem, dem man das Buch empfehlen könnte, denn: Wer möchte so etwas schon lesen? Kein Entspannungs- und Unterhaltungsfaktor, nur die generelle Botschaft: Vorsicht bei Menschen, sie haben hintersinnige Gedanken und wollen dir schaden.
Bewertung
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