Stille Wasser sind tödlich (Anke)
| Charlie Higson | Kaufen |
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Originaltitel: Silverfin Verlag: Arena ISBN: 978-3401258379 Erscheinungsdatum: Juni 2006 Genre: Thriller / Young Adult CD's: 4 Sprecher: Rufus Beck |
Amazon.de (Cd's, gekürztes Hörbuch) |
Teil einer Serie
Young James Bond

Klappentext
England um 1930. James Bond kommt nach dem Tod seiner Eltern als neuer Schüler auf die Eliteschule Eton - und findet dort nicht nur Freunde. George Hellebore, der Sohn des wohlhabenden Lords Randolph Hellebore - ein Mäzen der Forschung wie auch der Schule in Eton -, wird schnell sein erbitterter Gegner. Als James seine ersten Ferien bei Onkel und Tante in Schottland verbringt, stößt er wiederum auf die Hellebores. Lord Randolph, der sein Geld mit Waffenhandel verdient hat, unterhält hier am einsamen See Silverfin ein Schloss. Schnell findet James heraus, dass die dunklen Gewässer rund um Hellebores Landsitz ein schreckliches Geheimnis bergen. Hellebore, besessen von Machtgier, ist entschlossen, es zu benutzen - ganz gleich, um welchen Preis. Sein Experiment heißt "SilverFin" - und es ist gefährlich. Nur ein Junge steht Hellebore im Weg. Sein Name ist Bond. James Bond.
Quelle: Arena
Meine Einschätzung
Eines vorneweg: Zwar stellt sich der Hauptprotagonist in Eton mit "Meine Name ist Bond, James Bond" vor, so ist dies aber doch auch die einzige Gemeinsamkeit, die ich zwischen DEM James Bond (Ian Flemming) und den Jungen James Bond (Charles Higson) erkennen konnte.
So wird der Hörer, der eine Mini-Ausgabe, des mit selbstverständlicher Arroganz ausgestatteten, vor Charme nur so sprühenden und durch bissigen Humor auffallenden 007 Agenten erwartet, wird mit großer Sicherheit enttäuscht werden. Charles Higsons James Bond kommt mir eher daher, als würde er zu den "Fünf Freunden" (Enid Blyton) gehören: Ein neugieriger, aber doch auch zurückhaltender Junge, der dreckverschmiert und völlig am Ende seiner Kräfte ein Abenteuer, wie durch ein Wunder lebend übersteht.
Plot, wie Figuren erinnern an einen ganzen Mix aus verschiedener Vorlagen; plus einer Stimme, die zumindest für den Harry-Potter-Hörer unfreiwillig noch eine Prise Hogwarts beimischt. Ein bisschen 5 Freunde, ein bisschen Frankenstein, dazu ein Eton-Internatsszenario und die selbsternannte Aufgabe die Welt vor einem verrückten Wissenschaftler zu retten. (Okay, letztes könnte durchaus auch an den und bekannten 007-Agenten erinnern).
Gefesselt hat mich die Geschichte dennoch, obwohl ich das Gefühl von "schwarzen Löchern" im Inhalt nicht loswurde, die wohl durch die straffe Kürzung des Buchtextes zustande gekommen sein könnten. Und selbstverständlich trug auch Rufus Becks wie immer hervorragende Sprecherleistung einen großen Anteil zu meiner Unterhaltung bei.
Wer sich gedanklich davon frei macht, eine Miniausgabe eines 00-Agenten ihrer Majestät vorzufinden und sich einfach nur auf ein haarsträubendes Abenteuer eines Jugendlichen einlässt, wird sich bestimmt beim Hören gut unterhalten. Für mich zumindest war es nicht der letzte Teil, den ich aus dieser Reihe hören werde.
Bewertung
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