Eine Liebe in Florenz (Tina)


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Originaltitel: The Lost Madonna
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-46520-0
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Genre: Contemporary

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erschien auch unter dem Titel "Das Mysterium der Madonna" bei Page&Turner

Klappentext

Nach 30 Jahren kehrt Suzanne Cunningham nach Florenz zurück, um dort Kunstgeschichte zu lehren. Bei ihren Vorbereitungen stößt sie auf einen Artikel, in dem behauptet wird, das Renaissance-Gemälde »Madonna mit Kind« sei während des großen Hochwassers von 1966 zerstört worden. Doch Suzanne selbst hatte zusammen mit ihrer großen Liebe, dem Restaurator Stefano, das Bild vor den Fluten gerettet. In der Stadt, in der sie einst ihr Herz verlor, begibt sich Suzanne nun auf die Suche nach dem Madonnenporträt – und dem Mann, der ihr Leben für immer veränderte …

Quelle: Goldmann

Meine Einschätzung

Da der Klappentext schon einiges verrät, möchte ich dem nichts weiter hinzufügen ;-)

Um es vorneweg zu nehmen: "Eine Liebe in Florenz" war für mich persönlich kein Buch das ich so richtig genießen konnte, weil mich zu viel daran gestört hat.

Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass für denjenigen der gerne Bücher über Kunst und Gemälde liest, deren Geschichte zudem noch mit einem kleinen Krimieinlage und einer Liebesgeschichte aufgewertet sind „Eine Liebe in Florenz“ durchaus eine Empfehlung sein könnte. Allen nicht Kunstgeschichte- und Renaissance-Gemälde-Begeisterten möchte ich hier eher zur Vorsicht raten.

Betonen möchte ich auch, dass mir die Beschreibungen der Autorin Kelly Jones von Florenz sehr gefallen haben. Ich habe die Stadt bisher nicht besucht, aber die Schilderungen der Autorin machen eindeutig Lust darauf.

Meine Probleme lagen vor allem darin, dass ich mich einfach nicht so im Detail für Kunst interessiere. So empfand ich das ewige Gerede über Restaurierungstechniken, Kunstgeschichte und Gemälde einfach als zu viel, ja mit der Zeit fast schon als nervig.
Auch der ständige Wechsel in der Erzählung zwischen dem Hochwasser im Jahr 1966 in der Stadt und dann wieder 30 Jahre später war einfach verwirrend.

Ich glaube das Problem lag einfach darin, dass die Wechsel zwischen den Erzählsträngen 1966 und 30 Jahre später derart fließend beschrieben waren, dass ich mitunter gar nicht mehr so genau erkennen konnte, wann der Wechsel in der Erzählung eigentlich stattgefunden hatte. Und so fand ich mich plötzlich und völlig überraschend mal in dieser und mal in jener Zeit wieder.

Diese jeweiligen Wechsel nachzuvollziehen war derart anstrengend, dass ich schon relativ früh das Buch beinahe beiseite gelegt hätte, wenn ich nicht so neugierig auf den Ausgang gewesen wäre.

Für mich kein so unterhaltsames Leseerlebnis, deswegen auch "nur" 3 Punkte, aber für Leser die Florenz lieben und sich zudem für Kunstgeschichte und dem Restaurieren alter Bilder interessieren vielleicht ein interessanter Lesetipp.

Bewertung

Eine Liebe in Florenz (Tina)      

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