Fremde Haut (Bacherl)
| Christine Janson | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Heyne ISBN: 978-3453545281 Erscheinungsdatum: September 2009 Genre: Erotischer Contemporary |
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Klappentext
Liebe zu dritt: Ein Paar sucht grenzenlose Lust
Larissa war schon immer sehr neugierig auf alles, was Lust verschafft. Schon lange träumte sie von einem ganz besonderen Erlebnis: Liebe zu dritt - mit ihrem Freund Pascal und einer anderen Frau. Als sie Moderatorin einer Erotik-Talkrunde wird, will sie die Zuschauer mit ihrer ersten Sendung besonders anregen. Was ist aufregender als ihre Lieblingsfantasie? Es ist so weit. Für ihren Fernsehauftritt muss sie sie endlich erleben, die »amour à trois«.Ein Tabu wird sinnliche Wirklichkeit.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Ich bin zwar der Meinung, das Wenige an Handlung im Erotikroman sollte nicht ganz so sinnfrei sein wie hier; aber eigentlich hat die Autorin das ganz klug angestellt. So wie die Story aufgebaut ist, erwartet man erst gar nicht besonders viel Tiefe und ist nicht enttäuscht ; Zum Zweck einer anstehenden Talkshow unternimmt eine recht freizügige Lady samt Lover eine erotische Entdeckungsreise. Als Rahmenhandlung ist das ok. aber zu wenig für jemanden, der eine erotische „Geschichte“ lesen will, denn die Story ist recht unspektakulär. Andererseits kommen Leser dieses Genres, deren Fokus nur auf den erotischen Passagen liegt stark auf ihre Kosten, zumal man in dieses Setting perfekt erotische Szenen einbauen kann – was die Autorin auch in großer Anzahl gemacht hat.
Meine Hoffnung lag also gleich zu Anfang auf der Erotik aber die konnte mich persönlich gar nicht überzeugen, so wie das Ganze präsentiert war. Obwohl in der Ich-Form erzählt wird, konnte mich die Protagonistin an keiner Stelle auch nur annähernd catchen.
Ich hatte auch direkt meine Probleme mit der Ausdrucksweise. Obwohl ich die direkte Sprache in erotischen Passagen sogar mag, war es mir hier einfach zu plump und nervig. Ein dümmlicher Ausdruck jagte den nächsten, wobei „Du geiles Luder“ noch das erotischste war. Man könnte meinen, dass ein TV-Filmchen für Privatsender als Inspiration dienlich war und das trifft absolut nicht meinen persönlichen Geschmack. Besonders fielen mir in diesem Zusammenhang die vielen künstlich wirkenden Dialoge auf. Dirty Talk auf Teufel-komm-raus dreckig. Da kam leider die Fantasie nicht mal annähernd zum Einsatz und es wurde ein langweiliges Herunterlesen.
Sicherlich trifft der Roman andere Geschmäcker perfekt – viel und abwechslungsreiche Erotik ist ja drin. An mir ist er vor allem aufgrund des Ausdrucks aber leider völlig abgeprallt und ich empfand ihn auch vom Plot her nur mäßig unterhaltsam – ein Roman der für mich in der breiten Masse völlig untergeht.
Bewertung
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