Umgarnt (Tina)
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Originaltitel: Knit Two Verlag: Heyne ISBN: 978-3453406995 Erscheinungsdatum: Juni 2009 Genre: Contemporary |
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Teil einer Serie
The Friday Night Knitting Club

Klappentext
Walker & Daughter heißt der gemütliche Strickladen auf der Upper Westside, der Woll-Fans aus ganz Manhattan anzieht. Denn was ist schöner, als die weichste Wolle auf den Schoß zu legen und einzigartige Dinge zu stricken? Das denken sich auch die fünf so unterschiedlichen Frauen, die sich schon seit Jahren hier zu ihrem Strick-Club treffen. Es geht um die beste Wolle, die turbulenteste Liebe und den größten Kummer. Und es geht um ihre Freundschaft zueinander, die auf eine harte Probe gestellt wird.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Es sind fünf Jahren her seit „Die Maschen der Frauen“ spielte, aber das Walker & Daughter besteht weiterhin und lebt nach wie vor von den vielen Frauen die gerne stricken.
In „Umgarnt“ gibt es dann auch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus dem erwähnten ersten Teil der Serie „Die Maschen der Frauen“.
Dakota, die Tochter der bereits verstorbenen Georgia, ist nun achtzehn Jahre alt und versucht ihren Weg zu gehen, was nicht immer so leicht ist. Denn James ihr Vater, tut sich schwer damit, dass sein kleines Mädchen andere Pläne und Wünsche hat als er.
Anita ist nach wie vor für die Stabilität im Leben von Dakota zuständig, aber sie ist auch für die anderen aus dem Strickclub eine wichtige Stütze und Halt. Anita lebt nun mit einem Mann zusammen, was aber für sie problematisch ist im Umgang mit ihren Söhnen, denn sie sehen sie nur als Mutter und nicht als Frau.
Cathy die sich nun Catherine nennt hat es geschafft, sich durch Georgias Hilfe ein neues Leben auf zubauen. Sie führt einen kleinen Laden der „ The Phoenix“ heißt. Sie verkauft Antiquitäten und Weine. Sie ist für Dakota die beste Freundin geworden und versucht ihr im Umgang mit James zu helfen.
Auch „Umgarnt“ ist ein Leserlebnis, aber es hängt doch schon, in seiner Qualität, sehr hinter die „Die Maschen der Frauen“ her. Zumal ich es für unbedingt empfehlenswert halte die Bücher in Reihenfolge zu lesen, zum einen des besseren Verständnisses wegen, zum anderen um leichter in die Geschichte einzusteigen. Liest man die Bücher aber hintereinander, so wie ich es getan habe, so stößt man dann leider ziemlich genau auf die Unterschiede.
Ich könnte mir vorstellen, dass es bei mir einfach daran lag, dass mit der Figur der Georgia eine der schillernsten Personen bereits im 1. Teil gestorben ist. Zwar taucht sie immer wieder auf, da die Frauen aus dem Strickclub an sie denken und in ihrem Sinne weiterarbeiten, aber sie hat mir als Leserin doch schmerzlich gefehlt.
Trotz meiner Kritik muss ich zugeben, dass es Kate Jacobs schafft dem Leser ein gutes Gefühl dafür zu vermitteln, was in den letzten fünf Jahren geschehen ist. Und auch die neuen Figuren, wie Dakota, die nun mehr in den Vordergrund gerückt sind gefallen mir und ich würde mir wünschen in weiteren Büchern der Reihe mehr von ihnen zu lesen.
Die Geschichte könnte man wie eine Strickanleitung sehen, nie aufgeben und immer weiter versuchen, irgendwann klappt es dann mit dem Muster. Obwohl die Trauerbewältigung auch in diesem Buch eine Rollte spielt, so zeigt es doch viel mehr das man den Neuanfang wagen sollte, der Weg aber durchaus steinig und nicht immer so einfach ist.
Eine Autorin mit Potenzial und viel gutem Stoff, oder besser „Wolle“, für zukünftige Bücher.
Anmerken möchte ich auch die noch die zwei leckeren Rezepte im Buch und die Anleitung für eine wundervolle Georgia-Decke. Solcherlei ist vielleicht nicht unbedingt ein Muss in einem Buch, aber wie ich finde eine wundervolle Auflockerung, die ich sehr genieße.
Bewertung
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