Charleston Girl (Simone)
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Originaltitel: Twenties Girl Verlag: Manhattan ISBN: 978-3442546473 Erscheinungsdatum: September 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Lara Lington, eine junge Londonerin, hat gerade die Trennung von ihrem Freund hinter sich, und auch im Job könnte es besser laufen. Gegen ein paar Veränderungen hätte sie also nichts einzuwenden. Aber dass ihre Großtante Sadie ihr Leben auf den Kopf stellt, hätte Lara nun wirklich nicht erwartet. Sadie Lancaster ist im stolzen Alter von 105 Jahren in einem Altersheim verstorben, doch das würde man dem quirligen 23jährigen Mädchen nicht ansehen, das Lara erscheint und von ihr verlangt, eine Halskette zu finden, an der ihr ganzes Herz hängt. Außerdem will die kapriziöse, lebenslustige Sadie noch einmal richtig Spaß haben, tanzen, flirten und Champagner trinken. Und auch dazu braucht sie Laras Hilfe. Ehe sie sich's versieht hat Lara ein Date mit einem ihr völlig unbekannten Mann, den Sadie ausgesucht hat, da er sie an Rudolph Valentino erinnert. Mit ihm soll Lara ausgehen, die unsichtbare Sadie im Schlepptau. Dass Lara eigentlich ihren Exfreund Josh zurückerobern möchte, ist Sadie herzlich egal. Im Charlestonkleid und mit ondulierten Haaren muss Lara einen Abend mit Ed verbringen - und das ist erst der Anfang ihrer Probleme ...
Quelle: Manhatten
Meine Einschätzung
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Kinsella-Fan bin. Nachdem ich aber den letzten Roman der Autorin, „Kennen wir uns nicht“, überraschenderweise – im Vergleich zu den anderen Büchern von Kinsella - eher mittelmäßig fand, war ich auf diesen Roman sehr gespannt und auch ein wenig skeptisch.
Die Skepsis erwies sich aber als total unbegründet.
Der Roman hat alles, was man sich von einem extrem guten Unterhaltungsroman erwartet: Er ist komisch, voller origineller Ideen, hat sehr sympathische und glaubwürdige Figuren und lässt sich in einem Rutsch durchlesen, ist ein richtiger Pageturner.
Die vielen Verwicklungen und Abenteuer, die die Protagonistin Lara zusammen mit dem Geist ihrer Großtante Sadie erlebt, sind einfach nur witzig. Sehr viel Situationskomik entsteht auch in den Dialogen und Laras inneren Monologen, und wenn dann Großtante Sadie den Menschen geisterhaft ins Ohr brüllt, um sie zu manipulieren, dann bleibt wirklich kein Auge trocken.
Trotz aller Unterhaltung - was dem Ganzen viel Glaubwürdigkeit und Wärme verleiht, ist das letzte Drittel des Romans, in dem sich Lara die Frage nach der wahren Liebe stellen muss, Geheimnisse in der Verwandtschaft gelüftet werden, die Geschichte der zu Lebzeiten vermeintlich unglücklichen Liebe von Sadie erzählt wird, und viele kleine Wendungen die Handlung zu einem derartig spannenden Lesevergnügen machen, dass der Leser total ins Geschehen hineingez(s)ogen wird.
Am Ende denkt man sich bloß: Was, schon vorbei? Wann gibt es denn den nächsten Kinsella?
Fazit: Chick lit gemischt mit paranormalen Elementen der etwas anderen Art – einfach beGEISTernd. Sophie Kinsella in Bestform – absolute Kaufempfehlung!
Bewertung
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