Dämonen zum Frühstück (Schnee)


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Originaltitel: Carpe Demon
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-53283-0
Erscheinungsdatum: Juni 08
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Demon-Hunting Soccer Mom

Klappentext

Viele Frauen beenden ihre Karriere, wenn Kinder kommen. Kate Connor zum Beispiel hat seit Urzeiten keinen Dämon mehr gejagt… Doch dann taucht urplötzlich eines dieser Wesen in Kates Küche auf. Nun muss sie blitzschnell die Unordnung beseitigen, einen toten Dämonen loswerden und eine Dinnerparty organisieren, die über die politische Karriere ihres Mannes entscheidet – und das alles gleichzeitig. Doch es kommt noch schlimmer: Die Zeichen mehren sich, dass der tote Dämon nicht allein gekommen ist ... Es ist definitiv Zeit für Kate Connor, wieder an die Arbeit zu gehen!

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

„Dämonen zum Frühstück“ ist ein unterhaltsamer und humorvoller Roman, der nicht nur Müttern mit einer Neigung zur paranormalen Literatur gefallen wird.
Die Autorin vermittelt allen Lesern gekonnt, wie es ist, Mutter, Hausfrau und Dämonenjägerin zu sein- um diese Herausforderung nachzuvollziehen, muss man nicht selbst Mutter sein.

Auf dem Klappentext steht ein Zitat, welches besagt, dass Kate die erwachsen gewordene Buffy ( Fernsehserie um eine Vampirjägerin) sein könnte. Dieser Meinung kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Fans der Serie, werden das ein oder andere Mal denken, dass es Buffy sicher genauso gegangen wäre, wie Kate.

Die Idee zum Roman und die Umsetzung dessen, empfinde ich als einfach rundherum gelungen. Eine schon reifere Dämonenjägerin inclusive Kindern und Ehemann ist in diesem Genre noch nicht allzu häufig zu finden, und bietet daher reichlich Abwechslung zu der bisher bekannten paranormalen Literatur.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und beschwingt. Kate sorgt mit ihrer erfrischenden Art häufig zu Schmunzelattacken beim Leser, und auch die Ereignisse regen die Lachmuskeln an, sich zu bewegen.

Kate ist eine super Protagonistin und bietet viel Identifikationspotenzial. Vom Mutter sein einmal ganz abgesehen, wer von uns hatte denn noch nicht das Gefühl, dass der Tag eigentlich 48 Stunden haben müsste um alle Dinge zu erledigen? Genau! Dieses Gefühl kennt wohl fast jeder, und Kate hat es in dieser Hinsicht eben besonders hart getroffen.

Etwas schade war, dass das Thema „Vatikan und die Organisation der Dämonenjäger „ nur oberflächlich behandelt wurde. Ich hätte zu gern erfahren, wie es dazu kam, dass die Kirche solch ein Unternehmen startet und wie die Arbeit im Hintergrund abläuft- ich denke, gerade in diesem Bereich hätte noch viel interessantes Potenzial gesteckt.

Insgesamt ein kurzweiliger Roman, den ich Leserinnen, die humorvolle Vampirliteratur mögen, sehr empfehlen kann.

Bewertung

Dämonen zum Frühstück (Schnee)      

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