Die dunkle Macht des Mondes (Anke)


Susan Krinard Kaufen
Originaltitel: Dark of the Moon
Verlag: Mira
ISBN: 978-3899416121
Erscheinungsdatum: Mai 2009

Verlag: Cora
Band: geschöpfe der Nacht
Erscheinungsdatum: März 2010

Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Roaring Twenties Vampire / Werwolf

Die dunkle Macht des Mondes (Anke) Die dunkle Macht des Mondes (Anke)      

Klappentext

Drei blutleere Leichen werden gefunden. Das Werk von Vampiren? Bei ihren Recherchen gerät die Reporterin Gwen immer tiefer in den gefährlichen Bann des faszinierenden Dorian Black New York, 1926: Ein unheimliches Verbrechen hält die Stadt in Atem. Drei blutleere Leichen wurden gefunden. Das Werk von Vampiren? Bei ihren Recherchen zu dem Fall wird die Reporterin Gwen Murphy am Ufer des East River von einem Unbekannten in die eiskalten Fluten gestoßen. Doch in letzter Sekunde bewahrt sie ein faszinierend schöner Mann vor dem Ertrinken: Dorian Black. Vergeblich versucht er, die ahnungslose Gwen von ihren gefährlichen Nachforschungen abzubringen, denn die Vampire töten jeden, der ihrem Geheimnis zu nahe kommt. Bald schon fühlt Gwen sich in der Nähe des seltsamen Fremden in Sicherheit. Sie ahnt nicht, dass Dorian selbst ein Vampir ist der um sie zu retten, sogar über ihre Leiche gehen würde.

Quelle: Mira

Meine Einschätzung

Beim Lesen kam schnell das Gefühl in mir auf, dass mir evtl. ein Teil Vorwissen fehlen könnte. Ein Blick auf die Homepage der Autorin hat mir das Gefühl bestätigt „Die dunkle Macht des Mondes“ ist bereits der 2. Teil der Roaring Twenties Serie.

So hatte ich zunächst einmal einen recht anstrengenden Einstieg in die Geschichte -
Meiner Meinung hätte hier vielleicht auch einfach ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen aus dem Buch Abhilfe schaffen können? – bis ich mich soweit in der Welt von Susan Krinards Vampiren(/Werwölfen) zurecht gefunden hatte.

Und dann hat es mich gepackt – ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen und war richtig gehend gefesselt und in die Geschichte eingewoben, von der ich mich bei jeder unwillkommen Unterbrechung nur schwerlich lösen konnte.

Ihre Vampire sind dunkle, tödliche Typen, die sich in Mafia ähnlichen Strukturen in Clans organisiert haben. Der Meister, also im Grunde der „Pate“, steht über allen verteilt Rechte und Aufgaben, die sich sie darum drehen, das Geheimnis der Vampire und ihren Machtbereich auf recht blutige Art und Weise zu schützen. Auch untersteht ihm die Entscheidung wer es sich verdient hat einen menschlichen Protegé zu wandeln und diesen somit innerhalb einer besonderen Beziehung an sich zu binden.

Die Geschichte ist düster, geheimnisvoll und fast schon ein bisschen gruselig gehalten. Blut und Leichen, ob von Mensch oder Vampiren füllen genauso die Seiten, wie schaurige Schauplätze und durchgedrehte Fanatiker.
Ein Krimiplot, der für den Leser, in diesem Fall aber bewusst so gewollt, recht schnell durchschaubar wird, durchzieht das Buch mit einem roten Fanden.

Man kennt also das Böse, was vielleicht nicht immer ganz so gut war, denn zumindest ich musste mich dann im Lauf des Buches immer wieder fragen, warum die Charaktere auf das so offensichtliche Böse reinfallen. Dazu kam wahrscheinlich auch, dass ich von den Erklärungen die die Autorin dafür gegeben hat nicht so recht überzeugt war.

Zwar ist der Krimiplot ein wichtiger Bestandteil doch steht viel öfters die Beziehung und die Gefühlsentwicklung von Gwen und Dorian, den Hauptcharakteren, an vorderster Stelle. Diese war im wahrsten Sinne des Wortes überaus geheimnisvoll. Und auch hier habe ich einige Erklärungen der Autorin einfach nicht nachvollziehen können und Gründe für Handlungen blieben für mich im Dunklen.

Betonen möchte ich aber, dass dies meiner Spannung und dem Zwang immer weiter lesen zu wollen keinen Abbruch getan hat, so sehr war ich in die düstere Atmosphäre des Buches verwickelt.

Einzig das „Roaring Twenties“-Feeling hat mir gefehlt. So kommt nie so ganz heraus warum die Autorin diese Zeit für ihre Geschichte gewählt hat, die auch zu jedem anderen Zeitpunkt hätte spielen können. Um ein rechtes Gefühl für die Zeit zu bekommen, reichten einfach die kleinen Hinweise der Autorin dann und wann, zu Kleindung, Flüsterkneipen und der Prohibition und ihrer kriminellen Begleiterscheinungen nicht aus.

Fazit: Eine unglaublich fesselnde und geheimnisvoll düstere Vampirgeschichte, mit kleinen Schwächen.

Bewertung

Die dunkle Macht des Mondes (Anke)      

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