Frag mich, Schatz, ich weiß es besser! (Katja)


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Originaltitel: ----
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453351783
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Genre: Contemporary

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Klappentext

Probleme? Dr. Schatzi hilft!
Das Leben könnte so schön sein: Da macht Frau die Wohnung hübsch. Und das Einzige, was nicht mehr zu den Gardinen passt, ist Schatzi auf der Couch. Sein blau kariertes Hemd? Eine Zumutung für jedes Interieur. Aber einen Mann im Haus zu haben, hat auch gute Seiten. Wer würde der Hausfrau sonst erklären, dass Messer - bitte sehr - mit der Klinge nach unten in den Besteckkorb gehören? Und »der ganze Dekoscheiß im Keller« sein kostbares Fahrrad zustaubt. Ja wer? Wer hat den besseren Plan?

Quelle: Diana Verlag

Meine Einschätzung

Katja Kessler schafft es mit einer leicht selbstironischen Art, das Leben von sich und ihrer Familie so amüsant chaotisch liebenswert darzustellen, dass sie damit automatisch den Leser auf ihrer Seite hat.
Manchmal könnte man sogar glatt das Gefühl haben, es selbst erlebt zu haben, denn die Autorin beschreibt genau das, was man auch in der Realität im Familienalltag erleben kann.

Da ist die Mutter, die als Oma alles lockerer sieht und nebenbei noch die erwachsene Tochter erzieht.
Kinder die einen um den Verstand bringen und dann ganz wie kleine Engel lächeln, um damit ein Eis oder Schokolade zu bekommen.
Oder der vielbeschäftige Mann, der liebevoll “Schatzi“ genannt wird, der immer dann verschwindet oder sich hinter dem Handy versteckt, wenn die Kinder zum Arzt müssen?

Katja Kessler erzählt in einer rasanten und liebevollen Art von ihrem Familienleben, das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann, bis es ausgelesen ist.
Was allerdings generell schade ist, denn gerne würde man mehr von der Familie Kessler/Diekmann erfahren und miterleben ;-)

Besonders toll empfand ich die kleinen aber recht originellen Zeichnungen, die im Buch verteilt sind. Sie runden den Lesespaß und - Genuss ab.

Deswegen eine gut gemeinte Warnung: Vorsicht beim Lesen kann es zu Lachfalten und zeitweiliger Atemnot kommen, da man aus dem Lachen nicht heraus kommt.

Bewertung

Frag mich, Schatz, ich weiß es besser! (Katja)      

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