Geisterflut (Wildfee)


Stacia Kane Kaufen
Originaltitel: Unholy Ghost
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3802583568
Erscheinungsdatum: Februar 2011
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Chess Putnam Serie

Klappentext

In einer Welt, in der die Geister der Toten auferstehen und die Lebenden verfolgen, sind Geisterjäger sehr gefragt. Chess Putnam besitzt magische Kräfte und die Fähigkeit, Geister zu bannen. Ein Job, der ihren Lebensunterhalt sichert, aber nicht genug abwirft, um ihre Schulden bei dem Drogenboss Bump bezahlen zu können. Dieser zwingt Chess dazu, einen gefährlichen Auftrag anzunehmen. Ein Unbekannter bedient sich schwarzer Magie, um Dämonen zu beschwören und dunkle Energien zu entfesseln, die eine ganze Stadt vernichten könnten. Chess muss all ihre magischen Kräfte aufwenden, um dem Schuldigen auf die Spur zu kommen.

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Puh....Stacia Kane macht es dem Leser nicht leicht, ihre Heldin wirklich zu mögen. Chess ist Anfang 20, schwer drogensüchtig, egoistisch und alles andere als eine Person, die man leicht ins Herz schließt.

Dazu kommt ein düsteres, dunkles Setting, die Welt ist geprägt von Armut, Gewalt und Arbeitslosigkeit und beherrscht von einer Institution, die sich Kirche nennt, aber Götter verbietet. Stattdessen ist Magie real, die "Kirche" bannt die Geister und beschäftigt Geisterjäger, genannt Debunker, die entkommene Geister bannen und angebliche Geisterscheinungen aufdecken.
Chess ist eine dieser Jägerinnen und gerät durch ihre Drogensucht zwischen die Fronten zweier befeindeter Drogenbosse.

Wie gesagt, man schließt Chess nicht gerade ins Herz. Sie nimmt Dogen in jeglicher Form, wirft sie ein wie Smarties und auch ihr Umfeld geht mit Drogen recht selbstverständlich um.
Ihr Lover ist im Gegensatz zu vielen anderen Romanhelden kein Gutmensch, auf den ersten Blick auch alles andere als attraktiv und auch nicht grade zimperlich, was den Einsatz seiner Fäuste betrifft.

Aber auch wenn man den Beiden gegenüber ein gespaltenes Verhältnis hat, kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass die Autorin ihr Handwerk versteht. Interessant und bildhaft sind sowohl die Hauptcharaktere, als auch die Randfiguren auf jeden Fall und die Story selbst wartet mit unerwarteten Wendungen auf. Die Atmosphäre des Romans ist einfach düster, dicht und durch die Anschaulichkeit auch recht authentisch.

Wer ein Faible für Antiheldinnen und dystopische Fantasy hat, sollte diesem Roman auf jeden Fall eine Chance geben. Ich fühlte mich beim Lesen an Bücher wie Greywalker von Kat Richardson oder Magie im Blut von Devon Monk erinnert, die ähnlich düstere Stimmungen und Heldinnen haben (und die ich deswegen auch nicht besonders mag).

Bewertung

Geisterflut (Wildfee)      

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