Lebensadern (Schatten)
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Originaltitel: ---- Verlag: Dead Soft ISBN: 978-3934442412 Erscheinungsdatum: April 2008 Genre: Paranormal /Krimi |
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Klappentext
Bei einem kniffligen Mordfall verliert Kommissar Welsch von der Kripo Hamburg seine Partnerin Tamara Hansen. Zum ersten Mal in seinem Leben wird er mit der Möglichkeit konfrontiert, dass es Vampire gibt. Seine neue Assistentin, Rita Hold, glaubt nicht daran – bis ihr Jason Dawn, der Sänger einer Gothic-Rockband, über den Weg läuft. Seiner kann sie sich kaum entziehen. Und sie bietet ihm einen ungewöhnlichen Deal an.
Quelle: Dead Soft
Meine Einschätzung
In diesem Roman, erzählt die Autorin verschiedene Kurzgeschichten, die jedoch alle durch einen roten Faden verbunden sind.
Nach den ersten einleitenden Kapiteln über die Vergangenheit der Hauptfigur Jasons und Tamaras Umwandlung, löst das Ermittlerteam um Kommissar Welsch und Rita Hold in jedem Kapitel Verbrechen, die sich zumeist durch ihre Brutalität auszeichnen.
Jede Krimistory steht für sich, doch entwickelt sich mit jedem Kapitel die Liebesgeschichte zwischen Jason/Rita weiter und mit jedem Kapitel erfährt man mehr über eine mysteriöse Organisation, die versucht die Unsterblichkeit zu erlangen und dabei keinerlei Skrupel zeigt. Die Idee ist interessant, aber leider wirkt die Geschichte abgehackt und wie scheinbar nur durch einen minimalen Faden zusammengehalten.
Positiv fällt aber auf, dass die Autorin ganz neue Ideen in die Mythologie ihrer Vampire eingebaut hat, die durchaus Potenzial zum Ausbau haben.
Leider wurden diese kaum genutzt und die Autorin erklärt die Vampirwelt nicht genauer. Auch in anderen Bereichen zeigte sich eine gewisse Spartanität der Autorin beim Erzählen, so geht sie z.B. auch kaum auf die Gefühle der Charaktere ein.
Durch diese Punkte wirkt der Schreibstil insgesamt hölzern, obwohl man auch hier durchaus das Potenzial der Autorin erkennen kann. Besonders fällt das bei den leicht poetischen Kapitelüberschriften auf, auf die in den Kapiteln jeweils näher eingegangen wird.
Durch die fehlenden Beschreibungen der gefühlsmäßigen Wandlung der Charaktere, blieben mir diese leider auch im gesamten Buch recht fremd. So war es mir mitunter unverständlich warum Rita und Jason sich zueinander hingezogen fühlten, da es auch kaum Beschreibungen zwischen Gesprächen der beiden gab. Auch konnte ich nicht verstehen warum sowohl Rita, Tamara als auch Kommissar Welsch so schnell an Vampire glauben. Ich persönlich hätte bei so einer Geschichte doch wirklich mehr Bedenken gehabt.
Auch fiel mir auf, dass das Buch manchmal zu schwarz/weiß gemalt, bzw. zu kontrastreich war. So war Jason erst der totale Böse, weil er tötete und kurze Zeit später war er gut, weil er Verbrecher tötete. Ein Moralempfinden das mir persönlich nicht so zusagte.
Dieses Buch würde ich aber wirklich nur echten Vampirfans empfehlen. Höchstens für Visual Kei-Fans wäre dieses Buch auch noch etwas, da Jason in deren Stil gestaltet ist und im Buch sogar Sänger einer Goth-Band ist (ich musste immer an Gackt in seiner Malize Mizer-Zeit denken, als ich von Jason las!).
Nebenbei das Cover soll Jason darstellen.
Trotz meiner negativen Anmerkungen hat die Autorin durchaus Potenzial. Allerdings verpasst man aber nichts, wenn man das Buch nicht liest.
Bewertung
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