Leuchtfeuer des Glücks (Tina)


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Originaltitel: Neptune's Daughter
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3426635728
Erscheinungsdatum: April 2008
Genre: Contemporary

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Klappentext

Gwen MacIvor war eine typische Frau mittleren Alters, die niemals aus dem Rahmen fiel. Oder vielmehr war es so bis zu diesem Spätnachmittag…

Nach dem Tod ihres Mannes verkündet Gwen MacIvor, jetzt wolle sie endlich ihr Leben selbst gestalten. Und die ersten radikalen Befreiungsmaßnahmen hat sie auch schon ergriffen: neue Frisur, neues Haus. Ausgerechnet ein alter Leuchtturm an der Küste von West Sussex hat es ihr angetan - und den netten Nachbarn nimmt sie gerne gleich dazu. Insbesondere Eleonor, Gwens älteste Tochter, ist entsetzt, hatte sie ihre Mutter doch schon als Babysitterin für ihr noch ungeborenes Kind eingeplant. Gwen jedoch ist entschlossen, ihre Wünsche nicht länger denen anderer unterzuordnen - jetzt ist sie dran!

Quelle: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung

Ergänzend zum Klappentext möchte ich gerne noch weiteren wichtige Personen vorstellen, die Gwens Leben bereichern und das Buch zu dem machen was es ist ;-)

Gwen war sechsunddreißig Jahre mit Gordon verheiratet, der hat sie aber unterdrückt und ihr das Leben vordiktiert.

Eleonor Frances, die älteste Tochter von Gwen, ist eine Geschäftsfrau durch und durch. Sie ist liiert mit Peter Halliday, der sich so gar nicht für das ungeborene Baby interessiert. Da aber Eleonor von klein auf an gewöhnt ist, ihren Willen zu bekommen, denkt sie eh das die Mutter nach ihrer Pfeife tanzt und wie gewünscht den Platz der Babysitterin übernimmt.

Lucy Anne ist die jüngste Tochter von Gwen. Sie stand schon immer in dem Schatten von Eleonor und galt von je her als Mittlerin zwischen Gwen und Eleonor. Allerdings gerät sie bei dieser undankbaren Aufgabe immer wieder zwischen die Fronten.
Lucy glaubt in Peter verliebt zu sein, dann aber lernt sie den Constable Neil Morrisk kennen.

Jeff Langley ist der Nachbar von Gwen und ihr Retter in der Not, wenn es bei Gwen mal wieder drunter und drüber geht. Jeff ist wie Gwen verwitwet, außerdem ist der der sich in das Herz von Gwen schleicht und ihr das zeigt was sie lange vermisst hat…

„Leuchtfeuer des Glücks“ habe ich an einem Tag gelesen, an dem ich einen recht aufwendigen Zahnarzttermin hatte und dringend Ablenkung benötigte. Und da ich trotz der knapp 600 Seiten das Buch kaum aus der Hand legen konnte, trotz Zahnschmerzen und Medikamenten, spricht wohl für sich. ;-)

Das Buch erzählt vom Leben einer Frau, die nach sechsunddreißig Jahren Ehe versucht endlich mal was für sich selbst zutun und nicht länger nur Ehefrau und Mutter sein möchte.
Und Gwen zeigt, dass sie eine Frau ist, die weiß was sie will und das alles auch erreichen kann, wenn sie auch manchmal Umwege braucht um zum Ziel zu kommen.

Beryl Kingston schreibt feinfühlig und mit sehr viel Liebe zum Detail. Dabei schafft sie die perfekte Dosierung und es wird nie langweilig ihren Beschreibungen zu folgen. Sie biete dem Leser damit ein wunderbares Kopfkino.

Das nur einen Wunsch zulässt: Ich will auch ein Leuchtturm und dort leben wo Gwen wohnt! Wenn nur annähernd so romantisch ist, wie im Buch beschrieben, dann kann es einfach nicht schlecht sein. ;-)

„Leuchtfeuer des Glücks“ ist eine Geschichte, die dem Leser nah geht, da sie zeigt dass man auch im mittleren Alter noch einmal einen Neuanfang wagen und sich noch einmal verlieben kann. ;-)

Bewertung

Leuchtfeuer des Glücks (Tina)      

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