Wunderherzen (Tina)
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Originaltitel: The Art of Friendship Verlag: Piper ISBN: 978-3492264617 Erscheinungsdatum: Juli 2011 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Schon immer treffen sich Kirsty, Clare, Janice und Patsy regelmäßig in ihrem Lieblingscafé in Ballyfergus. Sie haben gemeinsam geweint, vor Kummer wie vor Glück, unzählige Tassen Tee und ebenso viele Gläser Wein geleert. Doch jetzt wird die Freundschaft auf eine harte Bewährungsprobe gestellt: Die verwitwete Kirsty verliebt sich in den falschen Mann. Patsys Tochter macht ein erschütterndes Geständnis. Janice muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Und Clare will ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen…
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
Kirsty ist Witwe und Mutter zweier Söhne. Ihre Schwiegereltern unterstützen sie wo sie nur können, doch Kristy fühlt sich davon eher bevormundet, denn sie will sich wieder verlieben und glücklich sein. Das wäre alles einfacher, wenn die Schwiegereltern nicht so an ihr hängen würden.
Patsy hat ein Atelier, einen arbeitslosen Mann Martin, zwei Töchter und Schuldgefühle. Das alles belastet sie sehr, aber als sie ihr Atelier um ein erfolgreiches Cafe erweitert, blüht sogar auch ihr Mann wieder auf.
Janice ist "Miss Perfect" schlechthin, doch hinter ihrer Fassade steckt eine ganz andere Frau. Im Laufe der Geschichte erkennt sie, dass sie etwas ändern muss, wenn es nur irgendwie weiter gehen soll.
Clare ist mit Liam verheiratet und die beiden haben zwei Kinder. Doch Liam ist praktisch nie da, zumal er sich wenig aus seiner Familie macht und zu allem Überfluss auch noch seine biestige Tochter Izzy, aus 1. Ehe, immer wieder bei Clare ab schiebt.
Die vier Frauen sind so verschieden wie Tag und Nacht, aber durch ihre Freundschaft eng verbunden.
Erin Kayes "Wunderherzen" hat mich wirklich sehr überrascht, denn es ist eine sehr vielschichtig Geschichte, wobei sich die Autorin auch nicht davor scheut, heikle Themen anzufassen. Dabei ist der Roman amüsant zu lesen, reizt hin und wieder sogar zum herzlich lachen.
Das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen. Da die Geschichte, um die vier Freundinnen, zudem wie aus dem Leben gegriffen scheint, kann man sich als Leser sehr in die Frauen hineinversetzen und sich mitreißen lassen. Fast kommt es einem so vor, als würde man Kirsty, Clare, Janice und Patsy persönlich kennen. Persönliches Kopfkino garantiert!
Das Cover ist sehr farbenfroh gestaltet, was einem sofort ins Auge sticht und mich sofort angesprochen hat. Über jedem Kapitel ist eine kleine Verzierung und diese Abbildung zieht sich wie roter Faden durch das Buch.
Ich liebe Bücher, die Familiengeschichten erzählen und dabei einen Hang zur Dramatik haben. Und genau das bietet "Wunderherzen". Mir hat das Buch sehr gefallen, zumal es nie langweilig wurde und immer wieder mit neuen Wendungen zu überraschen wusste.
Bewertung
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