Der geheimnisvolle Verführer (Wildfee)
| Johanna Lindsey | Kaufen |
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Originaltitel: No choice but seduction Verlag: Heyne ISBN: 978-3453772571 Erscheinungsdatum: April 2010 Genre: Historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
Malory Familie

Klappentext
Nach dem Tod ihrer Mutter hält die unternehmungslustige Katey Tyler nichts mehr in Connecticut. Auf der Suche nach Ablenkung reist sie nach England. Schon die Überfahrt wird aufregender, als sie es sich je erhofft hätte: Ein Blick des überaus charmanten Schiffsbesitzers Boyd Anderson und Katey bekommt weiche Knie. Und dies ist erst der Anfang einer knisternden Begegnung …
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Der 9. Teil der Malory Reihe ist für die unkundige Leserin ein netter Roman für Zwischendurch und graue Regentage. Wenn man die anderen Teile nicht gelesen hat, verwirren jedoch einige Passagen und machen gleichzeitig ein wenig neugierig auf die vorhergehenden Storys der Familie.
Die Charaktere sowohl der Hauptprotagonisten als auch der Nebencharaktere sind ein wenig zwiespältig beschrieben.
Katey ist sympathisch, etwas überzogen gezeichnet, wenn es ihre Selbstständigkeit und Flunkerei angeht, aber ansonsten ein nettes Persönchen.
Boyd hingegen ist die Personifizierung des primitiven Testosteron-Helden, der mehr mit seinen Geschlechtsteilen denkt, als lieber mal sein Gehirn einschaltet. Mir ist absolut schleierhaft, warum sich Katey in ihn verliebt. Erklären kann man das nur damit, dass er der erste attraktive Mann ist, der ihr vor die Augen kommt.
So gar nicht warm wurde ich mit dem Großteil der Männer der Malory Familie, zumindest mit Anthony und James. Wie unreife Halbstarke kommen sie daher und ich habe den Verdacht, dass die Frauen hinter ihnen stark genug sind, um das eigentliche Sagen in den Haushalten zu haben. Uninteressant ist diese Kombi aber dadurch nicht.
Sehr positiv finde ich, dass die Story an vielen Orten spielt und dass sich Zeitrahmen, in dem sich beide näherkommen, doch über einige Tage hinzieht. Der Stil ist locker und flüssig, Lindsey versteht es einfach eine Story aufzubauen und zu erzählen.
Fazit: Kein Keeper, macht aber neugierig auf die anderen Bände und daher auch für Malory-Unkundige einen Blick wert.
Bewertung
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