Dezembersturm (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3426504055 Erscheinungsdatum: Januar 2010 Genre: Historischer Roman |
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Teil einer Serie

Klappentext
Ostpreußen 1875: Die junge Lore lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater Nikolaus von Trettin. Lore hält diesen für verarmt und ahnt nicht, dass er sein Geld beiseitegeschafft hat, um es ihr nach seinem Tod zu vererben – sehr zum Ärger seines
Neffen, der nur einen Gedanken hat: Er muss die Rivalin aus dem Weg schaffen. Um sie zu retten, schmiedet Nikolaus einen tollkühnen Plan: Lore soll nach Amerika auswandern und so ihrem geldgierigen Verwandten entkommen. Doch auf ihrer Reise in die Neue Welt lauern viele Gefahren auf das junge Mädchen…
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
„Dezembersturm“ ist nicht mein erstes Buch von Iny Lorentz; Die Wanderhuren-Bücher, z.B. habe ich gelesen und fand sie einfach klasse.
Als ich nun „Dezembersturm“ in Händen hatte, war meine Vorfreude groß, zumal mich das Cover sofort angesprochen hat.
Wie immer in den Büchern des Autorenpaares gibt es einen geschichtlichen Hintergrund zu erlesen. So ist die Anmerkung und eine Auflistung der mitspielenden Personen im Buch für den Leser ebenso nützlich wie interessant.
Hier hören meine positiven Eindrücke leider auch schon auf, denn mit der Geschichte bin ich diesmal überhaupt nicht warm geworden.
Von den 8 Kapiteln des Buches habe ich gerade zwei davon geschafft und dann erst einmal aufgegeben.
Zum einen empfand ich die Geschichte als sehr seicht und farblos, so ganz ohne die Tiefe, die mich als Leser stets an ein Buch fesselt und mitzureißen vermag. Das Spiel zwischen Gut und Böse, war so ausgeprägt beschrieben, dass ich die Story über Missgunst und den Neid der agierenden Personen schon nach kurzer Zeit einfach nicht weiter lesen wollte.
Obwohl in den Inhalt ein nachweisliches Unglück mit eingeflossen ist, so war es für meinen persönlichen Lesegeschmack einfach zu viel „Guten“ - äh nein „Bösen“.
Zudem erinnerte mich der Inhalt sehr stark ein Hedwig Courths Malers Griseldis, das ich als junges Mädchen so gerne gelesen habe, hat aber leider nicht dessen (für mich damalige) Qualität. Schade - „Dezembersturm“ ist leider kein Leseerlebnis, das ich weiter empfehlen kann.
Bewertung
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