Im hellen Licht des Nordens (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3499249860 Erscheinungsdatum: Mai 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Ein neuer Anfang im nordischen Sommer Eigentlich ist Juliane seit zwölf Jahren glücklich verheiratet. Doch seit einiger Zeit kriselt es: Ihr Mann Robert hat nur noch seine Karriere im Kopf. Juliane nimmt sich vor, ihre Ehe zu retten. Sie überredet Robert, mit ihr in die schwedischen Schären zu reisen, wo sie in ihren Flitterwochen so glücklich waren. Die hellen Nächte am blauen Meer, malerische Häuschen an verschwiegenen Buchten: Juliane hofft, dass hier die alten Gefühle wieder aufleben. Doch in Schweden lernt sie den charismatischen Maler Per Ekdal kennen. Er erinnert sie an längst vergessene Träume. Und Juliane muss herausfinden, was sie wirklich will …
Quelle: Rowohlt
Meine Einschätzung
Der Klappentext verrät schon sehr viel, aber eine wichtige Figur möchte ich noch kurz vorstellen:
Lea Wolff und ihre Tochter "Lotte", eigentlich Charlotte, spielen auch eine wichtige und entscheidende Rolle. Lea ist eine Studentin von Robert, sie weiß genau was sie will und wie sie es erreichen kann. Aber nicht immer bekommt sie auch ihren Willen, oder…?
"Im hellen Licht des Tages" ist eine Geschichte wie man sie auch im wirklichen Leben finden kann: Robert lebt nur für seine Karriere und seine Frau ist das schmückende Beiwerk, das immer da zu sein hat und alles stillschweigend im Hintergrund erledigen soll/darf.
Julianne verblasst im "Goldenen Käfig" zusehens, da nichts von dem anerkannt wird, was sie tut. Zum Glück, auch wenn sie diese Tatsache erst später erkennt, wird sie unsanft aus diesem Leben wachgerüttelt. Und dann beginnt sie zu begreifen, dass auch sie einiges auf dem Kasten hat als der Maler Per Ekdal sie aus dem Dornröschenschlaf holt.
Man kann den Inhalt des Buches wie einen Seemannsknoten sehen, wenn man am falschen Ende zieht, zieht er sich nur noch strammer zu und lässt sich dann irgendwann gar nicht mehr lösen. Aber wenn man nachdenkt und dann entschieden das richtige Ende nimmt, löst sich der Knoten in Wohlgefallen auf. Und genauso ergeht es auch Julianne, die nach langen Jahren des Stranguliertwerdens endlich das richtige Ende findet und sich Befreiung verschafft.
Die Autorin Isrun Lorenz schreibt sehr gefühlvoll und sehr mitreißend. Ich jedenfalls war völlig gefesselt und stets am Mitfiebern mit den Charakteren. Aber auch die reale Beschreibung der Landschaften, Szenerien, sowie die genaue aller Geschehnisse und Figuren war ein spannendes Plus der Geschichte.
Wie es am Ende aus geht und für wenn es ein Happy End wird verrate ich euch natürlich nicht, nur so viel: Mir hat das Happy End sehr gut gefallen und es vervollständigt das Buch zu einem wunderbaren Lesegenuss.
Bewertung
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