Jan ist weg (Anna)
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Originaltitel: ---- Verlag: Aufbau Verlag ISBN: 978-3746624969 Erscheinungsdatum: April 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
»Theoretisch kann man nicht heiraten«, sagt Paula, als Jan sie fragt, ob sie sich vorstellen kann, seine Frau zu werden. Seit diesem Abend klappt beziehungstechnisch nichts mehr. Und schon bald packt Jan seine Koffer. Paula ist fassungslos, empört, unglücklich - und stürzt sich in neue Abenteuer. Authentisch und voller Witz erzählt Anna Licht von einer Frau und deren turbulenter Suche nach dem richtigen Mann, dem richtigen Job - und dem richtigen Glück.
Quelle: Aufbau
Meine Einschätzung
In Paulas Leben läuft nichts mehr so, wie es sollte – ihre lange Beziehung zu Jan geht in die Brüche, ihr Studium hat sie nicht abgeschlossen und sie arbeitet quasi als Assistentin in einer PR-Agentur, was sie zunehmend langweilt… Wie soll es bloß weitergehen?
Jan geht ihr nicht aus dem Kopf… sie sehen sich immer wieder, aber zu einem klärenden Gespräch kommt es lange nicht.
Dann überschlagen sich die Ereignisse: Paula wird überraschend mit einem Großprojekt in der PR-Agentur betraut, lebt auf und lernt den älteren und smarten Clemens kennen, einen Talkshowmoderator. Aber sie denkt nach wie vor viel an Jan… und so stellt sie sich (wie viele Frauenroman-Protagonistinnen ;-) ) die Frage: Wer ist denn nun der Richtige?
Der Roman ist kurzweilig zu lesen. Die Protagonistin hängt anfangs in einer Art „Quarterlife-Krise“ fest, mit der sich wohl besonders Studentinnen identifizieren können. Paulas antiautoritäre Eltern und ihre Freundinnen sorgen für ein wenig zusätzliche Abwechslung, mit ihren Überlegungen und Schilderungen zu typisch männlichen und weiblichen Verhaltensweisen können sicherlich viele Leserinnen etwas anfangen ;-) .
Für einen Folgeroman der Autorin würde ich mir ein wenig mehr Witz und Tempo wünschen. Es gab Situationen im Roman, bei denen latent eine Spannung vorhanden war und ich dachte: „Jetzt passiert gleich etwas Unvorhergesehenes oder Überraschendes“ und das war dann doch nur im kleineren Rahmen der Fall (z.B. als Paula im Nachthemd auf ein Gerüst klettert… da wartet man als Leser schon auf ein größeres Fettnäpfchen als das geschilderte).
Alles in allem bietet „Jan ist weg“ aber gute Unterhaltung!
Fazit: Nettes Lesevergnügen – besonders für Deutsche-Chick-lit-Leserinnen interessant und gut als „Studentinnen-Lesestoff“ geeignet.
Bewertung
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