Nathanael (Ka)


Kim Landers Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: Ubooks
ISBN: 978-3939239154
Erscheinungsdatum: September 2011
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Blutengel Serie

Klappentext

Die junge New Yorkerin Tessa McNaught lebt den amerikanischen Traum: Sie wohnt in Manhattan, ist erfolgreich als Bankerin und verlobt mit dem richtigen Mann. Doch der mysteriöse Tod einer Freundin stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Unfähig an einen Selbstmord zu glauben, beginnt Tessa auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Suche nach der Wahrheit ist äußerst gefährlich. Dunkle Mächte sind im Spiel und ziehen Tessa immer tiefer in die düstere Welt der Gefallenen und Dämonen. Tessas letzte Chance ist der Blutengel Nathanael, ein Sohn des Erzengels Michael. Eigentlich wollte der attraktive Dämonenjäger nie wieder den Auftrag eines Menschen annehmen. Doch Tessas Sinnlichkeit kann er nicht widerstehen und so werden beide in einen tödlichen Kampf verwickelt, bei dem es nicht nur um Tessas Körper und ihre unsterbliche Seele geht, sondern auch um ihr Herz.

Quelle: Ubooks

Meine Einschätzung

Ich bin mit mir im Zwiespalt mit dem, was ich von "Nathanael", dem ersten Teil der Blutengel-Reihe, halten soll. Einerseits gefällt mir diese dunkle-paranormale Geschichte der Autorin Kim Landers gut - und andererseits habe ich das Gefühl, irgendetwas hat gefehlt, nämlich das sprichwörtliche "Tüpfelchen auf dem i". Keine Frage, die Autorin hat eine sehr interessante Geschichte rund um die Blutengel, die Kinder der Engel aufgebaut. Spannung war da - doch "Nathanael" hat mich nicht so in Brand gesetzt wie z.B. die "[i]Monde der Finsternis[/i]"-Reihe, die Kim Landers unter ihrem Namen Elke Meyer schreibt. Außerdem habe ich wieder festgestellt, dass ich ein Problem mit den Heldinnen, die die Autorin erschafft, habe. ^^

Bei "Nathanael" ist es Tessa McNaught. Die erfolgreiche Bankerin, die ein Genie ist, wenn es um Aktienhandel geht, lebt mit dem Pharma-Industriellen Steven Greenberg zusammen, einem eiskalten Geschäftsmann. Die Beziehung, die die beiden führen, ist eher eine geschäftliche Verbindung. Gefühle - wenn vorhanden - brennen auf Sparflamme. Tessa ist - was ihren Beruf angeht - tough. Umso mehr hat es mich verwundert, dass anscheinend ihr rationales Denken abgeschaltet hat, als sie erfährt, dass ihre beste Freundin Hazel in den Freitod gegangen ist. Tessas Reaktionen kann ich auch dahingegen nur schwer nachvollziehen, da sie selbst ein sehr traumatisches Erlebnis hinter sich hat.

Mehr als verzweifelt, macht Tessa sich auf die Suche nach der wahren Ursache von Hazels Tod. Denn sie ist davon überzeugt, dass Hazel nicht freiwillig in den Tod gesprungen ist. Nathanael, ein Blutengel, sprich Sohn des Erzengel Michaels, ist zeitgleich auf der Suche nach einem Dämonen, der Menschen dazu veranlasst "Selbstmord" zu begehen, um deren Seelen einkassieren zu können. Nathanael und Tessa treffen aufeinander und die Funken sprühen.

Als Tessa klar wird, wer wirklich hinter Hazels Tod steckt - lässt sie es nicht etwa dabei bewenden. Sie fragt sich nun trotzdem noch: WARUM? Und diesem WARUM heftet sie sich mehr als stark an die Fersen. Egal, ob sie dabei sich selbst oder anderen das Leben schwer macht. Natürlich hat sie durch ihre permanente Hartnäckigkeit erreicht, dass sie und Nathanael letztendlich erfahren haben, was überhaupt Sache ist. Doch ich für meinen Teil, hätte mir eine andere Art der Hinführung zu des "Pudels Kern" gewünscht. Die Vehemenz, die Tessa auf der Suche nach dem WARUM ans Tageslicht gelegt hat, war mir zu viel.

Tessa hat sich und andere dabei einer Gefahr ausgesetzt - die ihr bekannt war - die leicht ihren und den Tod anderer bedeuten hätte können. Zu unüberlegt und mit dem Kopf durch die Wand, war Tessas Handeln. Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich dem Buch "Nathanael", das mir - abgesehen vom "Tüpfelchen auf dem i" und Tessa - gut gefallen hat, 3,75 Punkte vergebe. Nathanael selbst, und die anderen Protagonisten, allen voran die "gequälte" Cynthia, Aaron und die anderen Blutengel, haben mir sehr gut gefallen. Es überwiegen die spannenden, sehr düsteren und Angst erzeugenden Passagen der Geschichte rund um das Engelsviertel von New York. Kim Landers schafft es, dem Leser Angstschauer über den Rücken zu jagen. Beim Lesen fühlt man sich gar von dämonisch rot-glühenden Augen beobachtet. ^^

Bewertung

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