Rendezvous um Mitternacht (Schnee)
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Originaltitel: What's a Ghoul to do? Verlag: Egmont Lyx ISBN: 978-3802582806 Erscheinungsdatum: März 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
M.J. Holliday: Geisterjägerin / Ghost Hunter Mystery

Klappentext
M. J. Holliday betreibt zusammen mit ihrem besten Freund, dem Computerspezialisten Gilley, und ihrem geschwätzigen Papagei Doc eine Geisterjägeragentur. Dabei nutzt sie ihre besonderen Fähigkeiten als Medium, um in den Häusern ihrer Klienten Geister aufzuspüren und diese ins Jenseits zu befördern. Eines Tages betritt der gut aussehende Dr. Steven Sable die Agentur, um M. J. für einen Job anzuheuern. Ihm ist vor Kurzem der Geist seines verstorbenen Großvaters erschienen, und Sable ist überzeugt, dass dieser ihm etwas über die Umstände seines Todes mitteilen will. M. J. nimmt die Ermittlungen auf ...
Quelle: Lyx
Meine Einschätzung
Mary Jane, genannt M.J, kann von Kindesbeinen an Kontakt zu Geistern aufnehmen.
Zusammen mit ihrem besten Freund Gilly betreibt Mary Jane eine Geisteragentur und verspricht ihren Kunden nicht nur den Kontakt zu Verstorbenen, sondern bietet auch den Service der Geisteraustreibung an.
M.J. spricht dazu mit den Geistern und versucht ihnen dadurch, den Übertritt ins Jenseits zu erleichtern. Oft sind es schwerwiegende Dinge die die Geister auf der Erde halten und diese müssen erst geklärt werden.
Eines Tages kommt Dr. Steven Sable, ein Mann der große Teile seines Lebens in Deutschland verbrachte, in die Agentur und bittet Mary Jane um Hilfe. Im Haus seines verstorbenen Großvaters spukt es und der plötzliche Tod des alten Mannes ist Steven auch nicht geheuer.
Zunächst sieht alles danach aus, als ob aus diesem Deal nichts werden kann, aber über Umwege kommt es schließlich doch noch dazu, dass sich M.J. zusammen mit ihrem Papagei, ihren homosexuellen Freund Gilly und den gut aussehender Dr. Sable auf Geisterjagd begibt.
Der Roman ist eine gute Mischung aus Paranormalem Krimi und leichter Unterhaltung. Auch mit Humor ist das Buch versehen, Stevens Versprecher in der amerikanischen Sprache sorgen für so einige Schmunzler.
Die Charaktere sind sympathisch gezeichnet, besonders die Ich-Erzählerin M.J. weckt den Wunsch, noch mehr über diese Protagonistin zu erfahren. In der Entwicklung ihrer Figuren könnte Victoria Laurie gern noch tiefer in die Seelen von Mary Jane und Co. gehen- bei diesem Buch bleibt der Kontakt zu den Hauptcharakteren etwas oberflächlich.
Mit Erotik hat die Autorin noch etwas gespart, aber da sich Steven und Mary Jane noch in der Kennenlernphase befinden bin ich mir sicher, dass die Leser auch in dieser Hinsicht noch einiges erwarten können.
In Sachen Spannung ist Victoria Laurie schon ganz gut mit dabei, sehr düster wird es nicht, aber so manche Gespenstergeschichte erzeugt schon eine kribbelnde Gänsehaut bei der Leserin/ bei dem Leser.
Der Schreibstil der Autorin ist locker- leicht und lässt sich flüssig lesen, selbst mit sehr kritischen Auge kann ich an ihrer Schreibkunst nichts Negatives finden- für einen Unterhaltungsroman besitzt sie genau das perfekte Tempo und findet die richtigen Worte um den Humor witzig, aber nicht übertrieben albern, in Szene zu setzten.
Der erste Band über M.J. Hollyday und ihren Abenteuern während der Geisterjagd ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, welches noch sehr viel Potenzial für die weiteren Bücher dieser Serie in sich trägt.
Bewertung
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