Wolfskrieger (Wildfee)
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Originaltitel: Wolfsangel Verlag: Heyne ISBN: 978-3453526754 Erscheinungsdatum: Februar 2011 Genre: Paranormal |
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Klappentext
Zu den Äxten, ihr Wikinger!
Eine uralte Prophezeiung bestimmt das Schicksal der Zwillingsbrüder Vali und Feileg: Der eine wächst als Prinz am Hofe des Wikingerkönigs Athun auf und ist dazu bestimmt, das Volk zu Ruhm und Ehre zu führen, der andere wird – ausgesetzt in der undurchdringlichen Wildnis des Nordens – von Wölfen großgezogen. Doch das Eingreifen einer mächtigen Hexenkönigin bringt den von den Göttern vorherbestimmten Lauf der Dinge durcheinander und verdammt einen der Brüder zu einem schrecklichen Schicksal …
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Düster, poetisch, wortgewaltig, episch, mystisch und manchmal etwas sperrig...so könnte man das Buch mit wenigen Worten beschreiben.
Mit "Wolfskrieger" taucht man ein in eine frühe Zeit des Mittelalters, als Wikinger die Küsten unsicher machten und die Menschen den nordischen Göttern näher waren als jemals zuvor.
M.D. Lachlan verbindet Historie gekonnt mit nordischen Göttermythen und Sagen und schafft einen Roman, der ein wenig abseits des Fantasymainstreams liegt. Abseits deswegen, weil man entweder tief in die Geschichte eintaucht und das Buch nur schwer beiseitelegen kann oder weil man dem Stil und der Schreibweise des Autors nichts oder nur wenig abgewinnen kann.
Das Buch lässt sich nicht einfach lesen, man kann sich mit den Protagonisten nur schwer oder gar nicht identifizieren, aber man kann sie sehr gut bei ihren Abenteuern aus der Sicht des auktorialen Erzählers begleiten. Und auch die Beschreibung der Magie ist nicht so locker leicht und vor allem verständlich, wie sie sonst so häufig in der Fantasyliteratur vorkommt. Nein, hier ist Magie düster, seelentief, übermenschlich, mystisch und diffus und undurchdringlich wie Nebel. Die Grenzen zwischen Träumen und Realität verschwinden, so wie die zwischen Göttern und Menschen.
Aber all das macht den Roman für mich nur umso beeindruckender und ungewöhnlicher und ließ mich das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Fazit: Geeignet ist das Buch für alle Leser, die auf einem etwas anderen Weg in die Welt der nordischen Sagen und in die Lebensweise der alten Wikinger eintauchen möchten. Wer einen leicht zu lesenden, locker-flockigen Roman erwartet, sollte das Buch aber gar nicht erst aufschlagen.
Bewertung
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