Der Kuss des Templers (Wildfee)
| Mary McCall | Kaufen |
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Originaltitel: Beyond Temptation Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-442-36991-1 Erscheinungsdatum: Juli 2008 Genre: historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
The Templar Knights

Klappentext
Die heißblütige Lady Margaret Newcomb bezahlt teuer für ihre vergangenen Sünden. Bis der Tempelritter Richard de Cantor in ihr Leben tritt. Seine Stärke und seine atemberaubende Männlichkeit drohen, sie zu einer weiteren Sünde zu verführen. Margarets Sehnsucht ist gefährlich und verboten. Doch sie zu ignorieren hieße, das Leben zu verleugnen - denn nur gemeinsam können sie sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen!
Quelle: Blanvalet
Meine Einschätzung
Im Prinzip hat der Roman alles, was ein guter Liebesroman braucht: Sympathische Helden mit der richtigen Dosis Gequältheit, äußere Widerstände die überwunden werden müssen und das alles eingebettet in eine schlüssige historische Umgebung.
Mit Meg hat man eine starke Heldin, die den Mut hatte, sich ihrem Vater und der Gesellschaft zu widersetzen, mit Richard einen Helden, der emotional sehr gelitten hat. Beide wirken mit ihren Emotionen recht glaubhaft und sehr intensiv. Der Stil ist flüssig und leicht zu lesen, die Story an sich ist gut aufgebaut mit entsprechender Spannungskurve.
Eigentlich müsste man mit all diesen Vorraussetzungen volle Punktzahl vergeben, wenn da doch nicht ein kleines Manko wäre:
Ich weis nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber die Sprache des Romanes und die Handlungsweisen und Gedankengänge der Protagonisten wirken einfach viel zu modern. Ohne Jahreszahlangaben könnte man die Story mit kleinen Abänderungen problemlos in das 19. Jahrhundert verlegen, mit Abänderung des historischen Hintergrundes hätte man schon fast einen soliden Contemporary. Dadurch geht leider etwas der historische Flair verloren, beim Lesen ist man einfach nicht ins beginnende 14. Jahrhundert versetzt.
Besonders gruselig bei der äußeren Aufmachung des Buches empfinde ich die Covergestaltung. Es ist ja leider oft Usus, die Covermodels nicht mit dem Aussehen der Protagonisten übereinstimmen zu lassen, aber Kettenhemd auf bloßer Haut und giftgrünes Kleid reizen doch zu ungläubigem Kopfschütteln.
Summa Summarum ist es dennoch ein solider historischer Roman mit interessantem Plot und Hintergrund, der lesenswert ist.
Bewertung
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