Der verborgene Garten (Monalou)

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Originaltitel: Forgotten Garden
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-35476-0
Erscheinungsdatum: Wiederauflage Neu: Mai 2010
Genre: Contemporary

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Klappentext

Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.

Blackhurst Manor, Cornwall, Anfang des 20. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Eliza bei ihrem Onkel auf Blackhurst Manor, dem Familienbesitz der Mountrachets, auf. Sie und ihre Cousine Rose werden schnell unzertrennlich. Um der Welt der Erwachsenen zu entfliehen, erkunden sie das geheimnisvolle Anwesen und entdecken einen verborgenen Garten mit einem Cottage – ein Ort, an den sich die fantasievolle Eliza immer wieder zurückziehen kann. Doch als die Mädchen erwachsen werden, zerbricht ihre einstige Freundschaft. Rose verliebt sich in Nathaniel, und als die beiden heiraten, zieht sich Eliza in das Cottage zurück, um sich ganz dem Schreiben von Geschichten zu widmen. So ahnt sie nicht, dass Rose zutiefst unglücklich ist, weil ihre Ehe kinderlos bleibt. In ihrer Verzweiflung bittet sie Eliza um Hilfe. Ein unheilvoller Plan wird in die Tat umgesetzt und bestimmt fortan das Schicksal der nachfolgenden Generationen …

Quelle: Diana

Meine Einschätzung

Nell Andrews stirbt 2005 im Alter von 96 Jahren. Cassandra, ihre Enkelin, bekommt ihr Erbe zugesprochen. Und ein Haus in Cornwall.

Cassandra, vom Leben auch nicht gerade verwöhnt, fühlte sich zu Nell immer besonders hingezogen. Als sie vom Haus in Cornwall erfährt, wird ihre Neugier geweckt. Nell's Herkunft ist ungewiß, sie wurde 1913 im Hafen Maryborough aufgelesen, als sie vier Jahre alt war. Niemand wußte, woher sie kam und wie ihr wirklicher Name war. An Nell's 21. Geburtstag erfährt sie, das es nicht ihre leiblichen Eltern sind. Seither hat sich Nell auf die Suche nach ihrer Identität gemacht und ein Hinweis ist das Märchenbuch von Eliza Makepeace. 1975 hatte sich Nell schon auf die Spuren ihrer Vergangenheit gemacht, war aber nie wirklich hinter das dunkle Geheimnis gekommen.

Nun nimmt Cassandra die Chance wahr, reist nach Cornwall und begibt sich in die dunklen Familiengeheimnisse, die auf Blackhurst nur darauf warteten, entdeckt zu werden und dabei macht sie viele erstaunliche Entdeckungen.

Mein Fazit:

"Der verborgene Garten" erzählt eine Geschichte von mehreren Frauen verschiedener Generationen. Da ist zum einen Nell, die am Anfang der Geschichte stirbt. Die Familie weiß nicht viel über Nell, da sie sich in den letzten Jahrzehnten zurück gezogen hat. Niemanden hat sie erzählt, was für Nachforschungen sie angestellt hat, um ihre wahre Identität herauszufinden.

Ebenso spielen Cassandra und Eliza Makepeace eine entscheidende Rolle, die sich in gewisser Weise ähnlich sind. Cassandra ist sein zehn Jahren in Trauer; sie hat Mann und Kind bei einem Autounfall verloren. Eliza hat ihre Mutter und ihren Zwillingsbruder in den Armen-Viertel von London Ende des 19.ten/ Anfang des 20.ten Jahrhunderts verloren und beide behielten somit ihre innere Stärke bei, trotz aller Widerstände.

Die Geschichten um diese drei Frauen sind in jeweiligen Kapiteln erzählt. Die Autorin hat immer das Ort und die Jahreszahl dazu genannt, was mir als Leserin sehr geholfen hat, den Überblick nicht zu verlieren. Aber diese drei Hauptstränge, die ja auch alle drei den sogenannten "roten Faden" darstellen, irritierten mich zuweilen etwas. Manchmal musste ich überlegen, welche Information welche Person herausgefunden hat.

Die Autorin hat es verstanden, ganz geschickt viele kleine Puzzle-Teile so zu zerstreuen, das man nicht wirklich auf des Rätsels Lösung kam. Ich hatte zwar schon am Anfang einen Verdacht (der sich auch bestätigte), aber zwischendurch war ich mir dann nicht so sicher. Denn es kamen immer wieder neue Informationen hinzu, die neue Fragen aufwarfen.

Die letzten zweihundert Seiten habe ich dann fast am Stück gelesen, da ich es nun unbedingt wissen wollte, was wirklich passiert ist und wer nun Nell's Eltern sind. Das Ende ist logisch und in der Handlung schlüssig, so grausam wie es auch erscheinen mag.

Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann, es bekommt 4,5 von 5 Punkte!

Bewertung

Der verborgene Garten (Monalou)      

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