Die Gefangene des Highlanders (Bacherl)

Megan MacFadden Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453772441
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Genre: historischer Liebesroman

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Klappentext

Als Kreuzritter Braden MacDean nach Jahren in seine Heimat zurückkehrt, steht er vor dem Nichts. Seine Familie ist tot, ihre Burg zerstört, und sein Land gehört einem anderen Clan. Als er seinen Besitz zurückfordert, lacht man ihn aus. Was für ein Glück, dass ihm während eines Ausritts die schöne Marian, die Tochter des Anführers vom verfeindeten Clan, in die Hände fällt. Er nimmt sie mit auf seine Burg. Es dauert nicht lange und Braden ist dem hübschen Rotschopf verfallen.

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

Die Familie ist tot, die Burg verwahrlost, seine Leute verstreut und der verantwortliche Führer des ehemals befreundeten Clans ist unversöhnlich. In diesem Unglück fällt Braden die Tochter des verfeindeten Clanoberhauptes in die Hände, die ihm einst sogar versprochen war, und er nimmt sie kurz entschlossen als Druckmittel gefangen. Marian muss sich bald entscheiden und stellt sich gegen ihren Vater – einerseits, weil sie das Unrecht gegenüber Braden sieht, andererseits haben aber auch wieder auflebende Gefühle ihm gegenüber mit der Sache zu tun. Braden ist von Marians Schönheit zwar direkt angetan, aber auch ihre Persönlichkeit fasziniert ihn immer mehr und er verliebt sich in sie. Allerdings gibt es in seiner Vergangenheit eine Frau, die beide Verliebte auf unterschiedliche Weise davon abhält dem Anderen zu vertrauen und ihre Gefühle einzugestehen, was sie schlussendlich für immer voneinander trennen könnte…

Der Roman fing filmreif an. Der Schauplatz war schön beschrieben und die Figuren gut gezeichnet. Die Geschichte bietet zwar nichts wirklich Neues aber ich finde diese Entführungsplots immer recht unterhaltsam, da es unweigerlich zu etwas Action und heftigen Wortduellen kommen muss – in diesem Roman hat mir diesbezüglich teilweise der Esprit gefehlt.

Den Mittelteil der Geschichte fand ich zu langatmig. Ab einer gewissen Stelle hatte ich das Gefühl, dass die Handlung stagniert- es war nicht mehr richtig interessant. Nach einer längeren Phase wurde es aber dann doch wieder spannend und das Finale passte wieder schön zum Anfang und glänzte vor lauter Romantik.

Die Protagonisten waren zwar interessant gezeichnet aber für mich leider nicht genug – sie sind mir beide nicht 100%ig nahe gekommen. Vielleicht lag es daran, dass das Nebenpaar so liebevoll gestaltet war, und trotz des geringen Erscheinungsteils meine Aufmerksamkeit abgelenkt und die Protagonisten dagegen zu sehr in den Hintergrund verbannt hat.

Alles in allem ein unterhaltsamer Highlander-Roman mit hohem Romantik-Faktor, bei dem mir leider die Highlights etwas fehlten.

Bewertung

Die Gefangene des Highlanders (Bacherl)      

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