Die Nächste, bitte! (Drixi)
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Originaltitel: ---- Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3499256370 Erscheinungsdatum: Mai 2011 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Dr. Paul Rosen – der Arzt, dem keine Frau traut
Paul Rosen will Karriere machen: als Anti-Aging-Doc. Da stimmt das Geld, und die Frauen ziehen sich freiwillig aus. Nur Nella nicht. Die findet ihren neuen Hausarzt zwar ungeheuer attraktiv, aber auch ganz schön unverschämt. Und vor allem total unfähig. Denn das von ihm empfohlene Mittel gegen ihre Flugangst entpuppt sich zwei Tage später als wirkungslos. Der Trip nach Genf ist die Hölle. Und der einzige Arzt an Bord – Dr. Paul Rosen! Doch der Halbgott in Weiß hat ganz andere Sorgen: Sein zukünftiger Chef denkt, er sei verheiratet. Nur wo kriegt Paul so schnell eine Ehefrau her? Das beste Mittel gegen Langeweile und Liebeskummer: der neue Arzt-Roman von Bestsellerautorin Mia Morgowski.
Quelle: Rowohlt
Meine Einschätzung
Dr. Paul Rosen hat den Traum, in der Schweiz in einer Anti-Aging Klinik als Arzt arbeiten zu dürfen. Er wird dorthin eingeladen um sich vorzustellen, der Chef erwartet aber, dass Paul verheiratet ist - wie kann er das "Problem" lösen?
Nella will ihren Freund Leo in der Schweiz besuchen, hat aber wahnsinnige Flugangst und lässt sich bei Ihrem Hausarzt ein Medikament gegen diese Angst verschreiben. Wird sie problemlos bei Leo ankommen?
Wie sich diese beiden Geschichten miteinander verknüpfen, mag man vielleicht erahnen, die tatsächliche Umsetzung ist eine lustige, etwas wirre Geschichte, die man locker so weg lesen kann.
Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, zum einen als "normale" Erzählung aus Sicht des Arztes Paul, außerdem in "Tagebuchform" aus der Sicht von Nella.
Beide Sichtweisen wechseln sich immer ab und man kann als Leser so die Gedanken beider beiden Personen nachempfinden und sowohl Paul als auch Nella wuchsen mir auf ihre Art und Weise ans Herz. Einige Situationen kann man somit viel besser nachvollziehen wenn man beide Sichtweisen gelesen hat- ist also den Protagonisten oftmals ein Stück voraus, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte an sich ist recht lustig, es kommt zu einigen Verwicklungen und Missverständnissen, besonders Nellas Gedanken und ihr Verhalten konnte ich gut nachvollziehen und habe mit beiden mitgelacht und mitgelitten. Dennoch muss ich sagen dass es zeitweise ziemlich wirr war, sehr temporeich aber auch etwas zu schnell vonstatten ging , mit zu vielen angefangenen, halb durchdachten Handlungssträngen auf einmal. Manche Szenen waren mir dann einfach zu skurril und somit unglaubwürdig.
Dass in diesem Buch vieles auf Lügen aufbaut, hat mir auch nicht gefallen, vieles wirkte ziemlich grotesk und teilweise viel zu flach. Außerdem hätte dem Buch ein wenig mehr Tiefe nicht geschadet, Ansätze gab es dafür einige, um es in meinen Augen realer wirken lassen.
Positiv aufgefallen ist mir, dass Nellas Freundin Elisa und ihr Hund auftauchen, welche eine große Rolle in den Vorgängerromanen der Autorin spielten.
Insgesamt war das Buch lockere Unterhaltung für einen sonnigen Frühlingstag mit lustigen Ideen und tollen Ansätzen, leider teilweise für meinen Geschmack zu wirr und stellenweise zu weit ausholend.
Bewertung
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