Die Töchter der Familie Faraday (Tina)
| Monica McInerney | Kaufen |
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Originaltitel: Those Faraday Girls Verlag: Goldmann ISBN: 978-3442468119 Erscheinungsdatum: Januar 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Die zwanzigjährige Maggie Faraday bekommt überraschend Besuch von ihrem Großvater Henry, der sie um Hilfe bittet: Sie soll ihn dabei unterstützen, ein Treffen mit seinen fünf Töchtern zu arrangieren. Doch als die Faraday-Schwestern aus allen Ecken der Welt anreisen, merkt Maggie schnell, dass etwas nicht stimmt. Sie kommt einem langgehegten Geheimnis auf die Spur, das das Leben der Familie Faraday von Grund auf verändern wird...
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
Im Grunde fasst der Klappentext den Inhalt gut zusammen, daher verzichte ich auf einen eigene Inhaltsangabe. Ich möchte aber dennoch gerne kurz, zur Vervollständigung, die Familie im Einzelnen vorstellen:
Leo Faraday, der Vater der Mädchen, ist Botaniker. Ein Mann der für und mit seinen Forschungen lebt. Er befindet sich meistens immer im "Denkland" und er bekommt nichts um sich herum mit.
Die einzige die ihn aus seinem Schneckenhaus locken kann ist Maggie, Clementines Tochter, Leos Enkelin.
Juliet ist die älteste Tochter von Leo, sie ist die Mutter der „Kompanie“; immer für alle da und immer bereit zu helfen. Sie liebt ihre Schwestern sehr und sie liebt Myles ihren Mann. Der allerdings versteht die enge Verbundenheit der Schwestern nicht so ganz.
Mirinda ist die "Dramatische" der Familie. Sie ist gerne im Mittelpunkt, liebt Kosmetik und sich selbst. Sie ist diejenige die der Mutter, Tessa, am meisten ähnelt.
Eliza ist die "Entschlossene", sie studiert Sport und geht auch ansonsten ganz im Sport auf. Wegen ihres Trainers und Freundes Mark zieht sie nach Melbourne und entfernt sich so nicht nur räumlich von der Familie.
Sadie ist die "Ängstliche". Sie liebt ihre kleine Schwester Clementine und deren Tochter Maggie sehr. Doch nach einem dramatischen Zwischenfall, verschwindet sie und die Frage ist ob sie je wieder in den Schoss der Familie zurückkehrt?
Clementine ist die "Jüngste" der Familie und wurde mit 16 schwanger. Durch den Zusammenhalt der Schwestern, konnte sie dennoch ihr Studium abschließen. Nun ist Clementine sehr erfolgreich und liebt ihre Arbeit sehr.
Maggi, Clementins Tochter ist das Bindeglied zwischen den Schwestern und ihrem Vater. Sie lächelt und alle lachen, wenn sie weint, dann sind alle verzweifelt. Bei Maggies Geburt wurde sogar ein familieninterner Fünfjahresplan abgeschlossen, der alle von Maggies Tanten einschließt: Erst wenn Maggie 5 Jahre alt ist, zur Schule geht und soweit selbstständig ist, dann dürften sich die Älteren ihren eigenen Plänen zuwenden.
Maggie hat eine besondere Stellung im Haushalt der Faradays und ist am Ende auch diejenige, die allen, auf die ein oder andere Weise hilft Vergangenes zu verarbeiten und einen Neuanfang zu wagen.
Man kann das Buch getrost in zwei Teile unterteilen. Der erste Teil der Geschichte beschäftigt sich mit der Jugend der Geschwister bis hin zur Geburt der kleinen Maggie.
Der zweite Teil erzählt dann vom Hier und Jetzt. Hier erfährt man auch was in der Zwischenzeit passiert ist und wie alles sich wohl weiter entwickeln wird. Mit dem zweiten Teil wurde es dann auch besonders spannend, da hier so manche Geheimnisse entschlüsselt werden.
Womit ich aber nicht sagen will, dass der erste Teil uninteressant gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Ich konnte praktisch an keiner Stelle des Buches aufhören zu lesen, weil ich richtig Angst hatte womöglich etwas zu verpassen. ;-)
Fesselnd und flüssig geschrieben hat mich die Autorin mit ihrer Geschichte auf der ganzen Linie begeistert. Die liebenswerten Figuren, die man wechselweise mal gerne zur Vernunft schütteln und dann doch am liebsten wieder trösten würde, vervollständigen das Lesevergnügen.
Für mich bestes und sehr unterhaltsames Kopfkino. Und eine neue Autorin die von nun an auf meiner Wunschliste steht.
Bewertung
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