Ein Vampir kommt selten allein (Anke)
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Originaltitel: Zen and the Art of Vampires Verlag: Argon ISBN: 978-3839810262 Erscheinungsdatum: Mai 2010 Genre: Paranormal CD's: 4 Sprecher: Vera Teltz |
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Teil einer Serie
Dark Ones

Klappentext
Pias vierzigster Geburtstag rückt unaufhaltsam näher, und ihr Traummann ist immer noch nicht in Sicht. Da bucht sie eine romantische Single-Tour durch Europa. Leider sind die wenigen Männer, die an der Reise teilnehmen, nicht nach ihrem Geschmack. Im Gegensatz zu den beiden attraktiven Fremden, denen Pia in einem isländischen Städtchen begegnet...
Quelle: Argon
Meine Einschätzung
Das Hören des Hörbuchs war für mich sozusagen ein re-hearing, da ich das Buch bereits gelesen habe. Ein Vampir kommt selten allein (Anke)
Leider hatte ich das Gefühl, dass das die Geschichte dadurch kein Stück besser, sondern eher noch schlechter wurde. Zwar kann ich nach wie vor noch behaupten, dass der Stoff auch ein weiteres Mal durchaus unterhaltsam und kurzweilig war - zumal ich diesmal ja von vornherein wusste, dass es kein für mich zufriedenstellendes Happy End geben wird - aber auch recht schräg turbulent (was mir, wie ich zu meiner Schande gestehen muss beim ersten Lesen so gar nicht aufgefallen ist.)
Der Autorin zu Gute halten muss ich jedoch ihre Experimentierfreudigkeit auch mal vom Standard abzuweichen und die Heldin gleich mit zwei potentiellen Helden ins Bett zu schicken - aber muss, das wirklich an zwei aufeinanderfolgenden Nächten geschehen? Okay, ich bin nun eben ein altbacken denkender Romance-Leser und kann daher einfach wenig mit so einem Verlauf anfangen.
Dazu kam, dass mich diesmal sowohl der Held Kristoff, als auch Alex einfach nicht mehr fesseln konnten (was mir auch beim ersten Lesen überhaupt nicht so aufgefallen ist) - im Gegenteil am liebsten hätte ich sowohl dem einen als auch dem anderen, immer mal wieder kräftig in den Hintern getreten um ihm Manieren beizubringen. Immer nur zu hören, dass sie eben nun mal Vampire sind, war mir als Erklärung für ihr Verhalten einfach zu dünn.
Wirklich richtig gut waren die hoch amüsanten Zwischenszenen und Kabbeleien von Pias Geistern, samt Geisterpferd, die mich immer wieder zum Lachen und Schmunzeln gebracht haben, als auch das Wiedersehen mit "Emse", die ich nach wie vor einfach grandios finde.
Und obwohl Vera Teltz eine wirklich tolle Leistung als Sprecherin hinlegt, sich ganz besonders bei den besagten Geistern ins Zeug legt und damit viel zur amüsanten Unterhaltung beiträgt, kann ich beim wiederholten Hören der Geschichte höchsten 3 Punkte geben.
Bewertung
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