Es begann mit einem Kuss (Anke)
| Margaret McPhee | |
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Originaltitel: Mistaken Mistress Verlag: Cora Band: MyLady Royal Band 35 Erscheinungsdatum: Juli 2007 Verlag: Cora Band: Historical Lords & Ladies Band 28 Erscheinungsdatum: November 2011 Genre: Historischer Liebesroman / Regency |
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Klappentext
Ihre heimlichen Träume von der großen Liebe sind das Einzige, was Kathryns trostloses Dasein als arme Verwandte im Haus ihrer Tante erhellt. Bis sie ihre Cousine zu einem Ball begleiten darf – und Lord Ravensmede im Garten der Stadtresidenz begegnet. Im schwachen Mondlicht verwechselt er sie mit seiner Geliebten, reißt sie in seine Arme und schockiert sie mit einem leidenschaftlichen Kuss. Weil ihr Schicksal ihn rührt, engagiert er sie als Gesellschafterin seiner Großmutter. Eigentlich könnte Kathryn nun ein zufriedenes Leben führen. aber sie hat sich in den attraktiven Lord verliebt – und der wird bald eine andere heiraten …
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
"Es begann mit einem Kuss" ist eine nette kleine Aschenbrödelgeschichte, die unterhaltsam und kurzweilig zu lesen ist und für mich eine echte Überraschung war.
Ich habe bisher nur wenige Romane im MyLady-Format gelesen, da mir in einem solchen die leidenschaftlicheren und erotischeren Szenen eines Romances fehlen. "Es begann mit einem Kuss" verfügt zwar auch über eine kleine erotische Szene am Ende des Buches, doch im Grunde geht das "Leidenschaftliche" nicht über einen harmlosen Flirt hinaus.
Und ich gebe zu genau dieses "Leidenschaftliche" hat mir beim Lesen einfach gefehlt.
Vielleicht hat sich mir dieser Eindruck aber auch nur deswegen aufgedrängt, weil die Figuren des Romans meiner Meinung nach zu glatt, zu schnörkellos waren. Oh, Margaret McPhee hat es wirklich hervorragend verstanden, den Charakteren Essenz einzuhauchen indem sie ihre Wandlung, beim Helden vom Lebemann zum verliebten Ehrenmann und bei der Heldin von leidgeprüften jungen Mädchen zu einer verzweifelt verliebten Frau, wirklich hervorragend beschrieben hat. Rein faktisch ist also alles gut erklärt und doch ist für mich der Funke zwischen Held und Heldin einfach nicht über gesprungen.
Ich hätte mir etwas mehr von dem klugen Witz der Heldin gewünscht, der leider viel zu selten hervorblitzt. Und mehr spritzige Dialoge, die den Helden mehr gefordert hätten. Beides hätte der Geschichte meiner Meinung vielleicht den nötigen Pepp verliehen und damit auch eine Keeper-Bewertung.
Kurzweilig und sehr nett zu lesen. Doch leider fehlt es der Geschichte etwas an Dialogwitz und an leidenschaftlichen Gefühlen, die den ruhigen Erzählstrom zusätzlich belebt und das Buch so vielleicht zu einem richtig tollen Keeper gemacht hätten.
Bewertung
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